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Echium vulgare

Natternkopf

Volksnamen: Gewöhnlicher Natternkopf, Blauer Natternkopf

Natternkopf

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Natternkopf ist eine zweijährige Wildstaude mit tiefblauen, manchmal violett schimmernden Blüten, die von Juni bis September erscheinen. Botanisch heißt er Echium vulgare, im Garten reicht danach der deutsche Name. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge lieben ihn: Kaum eine heimische Pflanze liefert so viel Nektar über so viele Wochen. Er stammt von trockenen, mageren Standorten wie Weinbergen und Wegrändern und fühlt sich deshalb auch auf kargen Gartenecken wohl, die sonst schwer zu bepflanzen sind. Die ganze Pflanze ist giftig: Sie enthält Stoffe, die auf Dauer die Leber schädigen können, deshalb gehört sie nicht in Küche, Tee oder Futter für Tiere. Die Blätter und Stängel sind zudem rau behaart; empfindliche Haut kann darauf leicht reagieren, deshalb bei der Arbeit an der Pflanze am besten Handschuhe tragen.

Pflegehinweise

Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Der Natternkopf braucht im ersten Jahr nur wenig Wasser und kommt mit Trockenheit gut zurecht; staunasse Böden solltest du vermeiden. Im ersten Jahr bildet sich eine Blattrosette, erst im zweiten Jahr schiebt die Pflanze ihre hohen Blütenstände. Lässt du einige Fruchtstände stehen, sät sie sich von selbst wieder aus und bleibt dir über Jahre als verlässliche Bienenweide erhalten. Verblühte Triebe kannst du bodennah abschneiden, wenn dir die Selbstaussaat zu üppig wird. Trage beim Schneiden Handschuhe, weil die rauen Borsten die Haut reizen und alle Pflanzenteile giftig sind.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, mager, trocken, kalkliebend

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 7 h am Tag
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Der Natternkopf liebt magere, durchlässige Böden und verträgt sogar reinen Sand oder Schotter. Staunässe mag er gar nicht, ein sonniger Standort mit kargem Untergrund passt am besten zu ihm. Auf kalkhaltigem Boden fühlt er sich besonders wohl, zu nährstoffreiche Erde führt eher zu weichem, kippeligem Wuchs.

Düngung

Schwachzehrer

Der Natternkopf braucht als Wildstaude keine zusätzliche Düngung. Eine dünne Schicht reifer Kompost beim Pflanzen reicht völlig aus. Mehr Nährstoffe führen eher zu Lager statt zu kräftigem, standfestem Wuchs.

Überwinterung

Im ersten Jahr bildet der Natternkopf eine Blattrosette, die meist problemlos im Beet überwintert. Ein Winterschutz ist in den meisten Lagen nicht nötig, da die Pflanze an magere, offene Standorte angepasst ist. In sehr nassen, schweren Böden kann Staunässe im Winter der Rosette eher schaden als Kälte.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat

Der Natternkopf lässt sich am einfachsten über Aussaat vermehren, am liebsten direkt an Ort und Stelle ab Mitte April · KW 16 bis 18. Die Samen sind Lichtkeimer, also nur leicht andrücken statt sie mit Erde zu bedecken. Als zweijährige Pflanze blüht sie erst im Folgejahr, dafür sät sie sich an passenden Standorten gern von selbst wieder aus. Umpflanzen verträgt die Pfahlwurzel nicht gut, daher lieber gleich am Zielort säen.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Borretsch lockt Bestäuber an und soll den Tomatenschwärmer von den Nachtschattengewächsen fernhalten.

Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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