Oxalis tuberosa
Oca
Volksnamen: Knollen-Sauerklee, Anden-Sauerklee
Foto: Frank Vincentz · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Oca, botanisch *Oxalis tuberosa*, stammt aus den Anden und bildet unter der Erde bunte, walzenförmige Knollen in Gelb, Rosa oder Rot. Oberirdisch wächst die Pflanze als lockerer Busch mit kleeähnlichen Blättchen, die sich abends zusammenfalten. Die Knollenbildung startet erst mit den kürzeren Tagen im Herbst, deshalb erfolgt die Ernte erst nach den ersten leichten Nachtfrösten Ende Oktober bis November. Im Kleingarten ist Oca eine spannende Ergänzung zur klassischen Kartoffel, braucht aber etwas Geduld bis zur Ernte. Roh schmecken die Knollen angenehm säuerlich, gekocht werden sie milder und erinnern an Kartoffeln mit Zitronennote.
Pflegehinweise
Pflanze die vorgetriebenen Knollen erst nach den letzten Frösten Mitte Mai · KW 20 im Abstand von 30 cm in lockeren, humosen Boden. Oca mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort und gleichmäßige Feuchtigkeit, ohne dass die Knollen im Wasser stehen. Häufle die Pflanzen im Sommer wie Kartoffeln an, das fördert die Knollenbildung und schützt die Basis vor Licht. Da die Knolle erst bei Kurztag im Herbst richtig anschwillt, lohnt sich Geduld bis in den Oktober hinein; sobald das Laub nach dem ersten Frost welkt, kannst du vorsichtig ausgraben. Lagere die Ernte kühl und frostfrei, zum Beispiel in einer Kiste mit leicht feuchtem Sand im Keller.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, nährstoffreich, lehmig
Oca mag lockeren, humosen Boden, der Wasser gut ableitet, denn stehende Nässe lässt die Knollen faulen. Ein mittlerer bis leicht saurer pH-Wert von 5,5 bis 6,8 passt am besten. Vor der Pflanzung freut sich der Boden über reifen Kompost, damit er locker bleibt und die Knollenbildung im Herbst unterstützt.
Düngung
Mittelzehrer
Gib zur Pflanzung im Mai reifen Kompost oder gut verrotteten Mist unter, das reicht für den Start. Im Juni und Juli kannst du mit einer Portion Kompost oder verdünnter Brennnesseljauche nachlegen, um das Blattwachstum zu fördern. Ab August lieber zurückhaltend düngen, damit die Pflanze ihre Energie in die Knollenbildung steckt statt ins Blattwerk.
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