Cortaderia selloana
Pampasgras
Volksnamen: Silbergras
Foto: CC BY-SA 2.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Pampasgras ist ein imposantes Ziergras aus Südamerika, das ab Spätsommer große, silbrig glänzende Federwedel über meterhohen, dichten Blatthorsten trägt. Die Sorte ‚Pumila' bleibt mit etwa 1,5 m deutlich kompakter als die wilde Art, die bis zu 3 m hoch wird. Die schmalen Blätter haben scharfe, feine Sägezähne am Rand; beim Arbeiten in Blattnähe trägst du lieber Handschuhe und lange Ärmel, besonders wenn Kinder in der Nähe sind. Als Solitär auf dem Rasen oder am Gartenrand setzt es von September bis Oktober einen echten Blickfang, der auch getrocknet in der Vase lange hält.
Pflegehinweise
Pampasgras will einen sonnigen, windgeschützten Platz mit durchlässigem Boden; staunasse Füße mag es gar nicht. In den ersten zwei Standjahren wässerst du regelmäßig, danach kommt es auch mit trockeneren Phasen gut zurecht. Vor dem ersten Frost bindest du die Blätter zu einem Schopf zusammen und deckst sie mit Vlies oder Reisig ab, das schützt den Wurzelstock über den Winter. Erst im zeitigen Frühjahr, etwa Ende März, KW 13, schneidest du den alten Bewuchs bodennah zurück, dann treibt es kräftig neu aus. Trag beim Rückschnitt Handschuhe, da die Blattränder auch trocken noch scharf schneiden.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, mager, trocken
Pampasgras liebt einen durchlässigen, eher sandigen Boden, der auch mal richtig austrocknen darf. Staunässe im Winter ist der häufigste Grund, warum die Pflanze eingeht, also Standort auf einer leichten Anhöhe oder mit Drainage wählen. Zu nährstoffreicher, schwerer Boden lässt die Horste weich und anfällig für Fäule werden. Ein sonniger, warmer Platz mit magerem bis mittlerem Boden bringt die schönsten, standfesten Wedel.
Düngung
Schwachzehrer
Pampasgras kommt mit wenig Nährstoffen gut zurecht und dankt zu viel Dünger eher mit weichem, kippanfälligem Wuchs als mit mehr Blütenpracht. Im Frühjahr reicht eine dünne Schicht reifer Kompost rund um den Wurzelbereich völlig aus. Auf zusätzliche Düngergaben während der Saison kannst du gut verzichten. Wichtiger als Nährstoffe ist ein Standort, an dem Wasser nie stehen bleibt.
Überwinterung
Binde die Horste im Herbst locker zusammen, damit Regen und Schnee besser ablaufen und das Herz der Pflanze trocken bleibt. Die alten Halme und Blätter bleiben über Winter stehen und schützen den Wurzelstock vor Frost, erst im zeitigen Frühjahr schneidest du bodennah zurück. Junge Pflanzen freuen sich zusätzlich über eine Mulchschicht aus Laub oder Reisig am Wurzelansatz. An sehr kalten, staunassen Standorten lohnt sich ein Winterschutz aus luftigem Vlies.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Aussaat
Die zuverlässigste Methode ist die Teilung im Frühjahr, sobald neue Triebe zu sehen sind. Steche mit einem scharfen Spaten kräftige Randstücke des Horsts ab und pflanze sie sofort an einem sonnigen, durchlässigen Platz ein. Halte die Teilstücke bis zum Anwachsen gleichmäßig feucht, danach ist Pampasgras erstaunlich genügsam. Die Aussaat gelingt zwar auch, dauert aber deutlich länger bis zu einer ansehnlichen Pflanze und liefert weniger vorhersehbare Ergebnisse als die Teilung.
Erfahrungen aus echten Gärten
Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben, anonym und freiwillig.
Noch hat niemand Erfahrungen geteilt. Mach den Anfang und notier deine.
