Cotinus coggygria
Perückenstrauch
Volksnamen: Perückensumach, Gewöhnlicher Perückenstrauch
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Perückenstrauch *Cotinus coggygria* trägt im Sommer wolkig fransige Fruchtstände, die tatsächlich an eine Perücke erinnern und dem Strauch seinen Namen geben. Die runden Blätter zeigen sich je nach Sorte in Grün, Purpurrot oder Blaugrün und färben sich im Herbst leuchtend orange bis feuerrot. Er wächst als sommergrünes, breit ausladendes Gehölz und passt gut als Solitär oder in freie Wildstrauchhecken. Alle Pflanzenteile enthalten Gerbstoffe; beim Verletzen der Rinde tritt ein milchiger Saft aus, der bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen kann. Für Kinder und Haustiere gilt: Blätter und Zweige nicht in großen Mengen kauen oder essen, dann ist der Strauch unbedenklich im Garten.
Pflegehinweise
Der Perückenstrauch mag einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden; zu nährstoffreiche Erde lässt die Herbstfärbung blasser ausfallen. Pflanze ihn am besten im Frühjahr, Mitte April bis Anfang Mai · KW 15 bis 18, damit er vor dem Sommer gut anwurzelt. Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr, vor dem Austrieb, hält die Form kompakt und fördert kräftigen Neuaustrieb mit größeren Blättern, allerdings auf Kosten der Blüte. In den ersten beiden Standjahren freut er sich über gelegentliches Gießen in Trockenphasen, danach ist er ausgesprochen genügsam und verträgt auch längere Dürre gut. Sorten wie *‚Royal Purple'* oder *‚Grace'* setzen mit ihrem dunklen Laub schöne Farbakzente neben grünlaubigen Gehölzen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, mager, kalkliebend, trocken
Der Perückenstrauch mag es mager und durchlässig, staunasser Boden schadet ihm schnell. Kalkhaltige, steinige oder sandige Böden sind ihm am liebsten, auf schwerem Lehm wächst er deutlich zögerlicher. Ein sonniger, trockenwarmer Standort bringt die schönste Herbstfärbung hervor.
Düngung
Schwachzehrer
Der Perückenstrauch braucht als genügsamer Wildstrauch praktisch keine Düngung. Eine dünne Schicht reifer Kompost im Frühjahr reicht völlig aus, mehr würde nur zu weichem, frostanfälligem Trieb führen. Auf mageren Böden fühlt er sich ohnehin am wohlsten.
Schnitt
Ein Rückschnitt ist beim Perückenstrauch nicht zwingend nötig, tut ihm aber gut, wenn er zu sparrig wird. Im Spätwinter, vor dem Austrieb, dünnst du alte und sich kreuzende Triebe aus, das fördert kräftigen Neuaustrieb mit besonders farbiger Belaubung. Ein radikaler Rückschnitt bis auf den Stock verträgt die Pflanze ebenfalls, kostet dich dann aber die Blüte des Jahres.
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