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Aristolochia macrophylla

Pfeifenwinde

Volksnamen: Pfeifenblume

Pfeifenwinde

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Pfeifenwinde (*Aristolochia macrophylla*) ist eine kräftige, sommergrüne Kletterpflanze mit großen, herzförmigen Blättern, die an Pergolen und Rankgerüsten schnell einen dichten, blickdichten Sichtschutz bilden. Von Mai bis Juni erscheinen die namensgebenden, pfeifenförmig gebogenen, gelbbraun gemusterten Blüten, die von Insekten bestäubt werden und meist im Blattwerk verborgen bleiben. Alle Pflanzenteile enthalten Aristolochiasäure und sind giftig; Berührung und vor allem Verzehr sollten vermieden werden, besonders bei Kindern und Haustieren im Garten. Als Wildform aus Nordamerika eignet sich die Pfeifenwinde gut für naturnahe Gehölzränder und schattige Fassadenbegrünung.

Pflegehinweise

Pflanze deine Pfeifenwinde an einem halbschattigen bis sonnigen Platz mit stabilem Rankgerüst, an dem sie sich gut festhalten kann; direkt nach dem Pflanzen im Frühjahr, etwa Ende April bis Mitte Mai KW 17 bis 20, brauchst du reichlich Wasser zum Anwachsen. Der Boden darf frisch bis feucht sein, humos und nährstoffreich; später kommt sie mit gelegentlicher Trockenheit gut zurecht. Schneide im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb zu lang gewordene oder verkahlte Triebe zurück, damit die Pflanze dicht bleibt. Trage beim Schneiden am besten Handschuhe, da der Pflanzensaft Hautreizungen auslösen kann. Eine Mulchschicht im Winter schützt junge Pflanzen an frostigen Standorten zusätzlich.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

feucht, humos, durchlässig, nährstoffreich

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart

Die Pfeifenwinde mag einen frischen bis feuchten, humosen Boden, der Wasser gut durchlässt und nicht zur Staunässe neigt. Am wohlsten fühlt sie sich in nährstoffreicher Gartenerde mit einer guten Portion Kompost. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert passt am besten, sandige oder stark kalkhaltige Böden solltest du vor der Pflanzung mit Humus verbessern.

Düngung

Mittelzehrer

Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht der Pfeifenwinde meist für die ganze Saison. Wer mag, mulcht zusätzlich mit gut verrottetem Laubkompost oder Hornspänen rund um den Wurzelbereich. Im Hochsommer und Herbst brauchst du nicht mehr zu düngen, damit die Triebe rechtzeitig ausreifen können.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartErziehungsschnitt

Im Spätwinter, bevor der Austrieb beginnt, kannst du die Pfeifenwinde in Form schneiden und zu lang gewordene oder verkahlte Triebe einkürzen. So bleibt die Rankhilfe dicht besetzt und die Pflanze treibt kräftig neu aus. Ein Rückschnitt während der Wachstumsphase ist nicht nötig, gelegentliches Ausdünnen zu dichter Triebe im Sommer fördert aber die Luftzirkulation.

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