Aristolochia macrophylla
Pfeifenwinde
Volksnamen: Pfeifenblume
Foto: Sten Porse · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Pfeifenwinde (Aristolochia macrophylla) ist eine kräftige, sommergrüne Kletterpflanze mit großen, herzförmigen Blättern, die an Pergolen und Rankgerüsten schnell einen dichten, blickdichten Sichtschutz bilden. Von Mai bis Juni erscheinen die namensgebenden, pfeifenförmig gebogenen, gelbbraun gemusterten Blüten, die von Insekten bestäubt werden und meist im Blattwerk verborgen bleiben. Alle Pflanzenteile enthalten Aristolochiasäure und sind giftig; Berührung und vor allem Verzehr sollten vermieden werden, besonders bei Kindern und Haustieren im Garten. Als Wildform aus Nordamerika eignet sich die Pfeifenwinde gut für naturnahe Gehölzränder und schattige Fassadenbegrünung.
Pflegehinweise
Pflanze deine Pfeifenwinde an einem halbschattigen bis sonnigen Platz mit stabilem Rankgerüst, an dem sie sich gut festhalten kann; direkt nach dem Pflanzen im Frühjahr, etwa Ende April bis Mitte Mai KW 17 bis 20, brauchst du reichlich Wasser zum Anwachsen. Der Boden darf frisch bis feucht sein, humos und nährstoffreich; später kommt sie mit gelegentlicher Trockenheit gut zurecht. Schneide im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb zu lang gewordene oder verkahlte Triebe zurück, damit die Pflanze dicht bleibt. Trage beim Schneiden am besten Handschuhe, da der Pflanzensaft Hautreizungen auslösen kann. Eine Mulchschicht im Winter schützt junge Pflanzen an frostigen Standorten zusätzlich.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, durchlässig, nährstoffreich
Die Pfeifenwinde mag einen frischen bis feuchten, humosen Boden, der Wasser gut durchlässt und nicht zur Staunässe neigt. Am wohlsten fühlt sie sich in nährstoffreicher Gartenerde mit einer guten Portion Kompost. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert passt am besten, sandige oder stark kalkhaltige Böden solltest du vor der Pflanzung mit Humus verbessern.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Apr–Jun
Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht der Pfeifenwinde meist für die ganze Saison. Wer mag, mulcht zusätzlich mit gut verrottetem Laubkompost oder Hornspänen rund um den Wurzelbereich. Im Hochsommer und Herbst brauchst du nicht mehr zu düngen, damit die Triebe rechtzeitig ausreifen können.
Schnitt
Im Spätwinter, bevor der Austrieb beginnt, kannst du die Pfeifenwinde in Form schneiden und zu lang gewordene oder verkahlte Triebe einkürzen. So bleibt die Rankhilfe dicht besetzt und die Pflanze treibt kräftig neu aus. Ein Rückschnitt während der Wachstumsphase ist nicht nötig, gelegentliches Ausdünnen zu dichter Triebe im Sommer fördert aber die Luftzirkulation.
Überwinterung
Die Pfeifenwinde ist als verholzende Kletterpflanze winterhart und übersteht deutsche Winter meist ohne Schutz. In den ersten ein bis zwei Jahren freut sich junges Pflanzgut über eine Mulchschicht aus Laub oder Stroh am Wurzelbereich. An sehr exponierten, windigen Standorten kann zusätzlich ein lockerer Reisig- oder Vliesschutz für die Blattknospen sinnvoll sein.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Stecklinge
- Absenker
Am zuverlässigsten vermehrst du die Pfeifenwinde über halbverholzte Stecklinge im Sommer, die du in durchlässiger Anzuchterde bewurzelst. Auch Absenker funktionieren gut: Einen bodennahen Trieb leicht anritzen, in die Erde drücken und einige Monate Geduld haben, bis er eigene Wurzeln gebildet hat. Aussaat ist möglich, aber langwierig, da die Samen eine Kältephase zur Keimung brauchen und die Sämlinge erst nach mehreren Jahren blühen. Frisch bewurzelte Jungpflanzen halten den ersten Winter am besten mit etwas Schutz durch.
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