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Lathyrus sativus

Saat-Platterbse

Volksnamen: Kicherling, Platterbse

Saat-Platterbse

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Saat-Platterbse *Lathyrus sativus* zählt zu den ältesten Kulturpflanzen Europas und ist als anspruchslose Hülsenfrucht besonders trockenheitstolerant. Sie bringt über ihre Wurzelknöllchen Stickstoff in den Boden und eignet sich deshalb hervorragend als Gründüngung im Kleingarten. Die Samen sind essbar und schmecken erbsenähnlich nussig, sollten aber nur in Maßen und nicht über längere Zeit als Hauptnahrungsmittel gegessen werden. Bei dauerhaftem, hohem Verzehr kann ein Nervengift in den Samen zu gesundheitlichen Schäden führen, weshalb die Platterbse heute vor allem als Beikost und Bodenverbesserer angebaut wird. Kinder sollten die rohen Samen nicht in größeren Mengen naschen.

Pflegehinweise

Säe die Platterbse ab Mitte April KW 16 direkt ins Freiland, sobald der Boden erwärmt ist; eine Vorkultur ist nicht nötig. Sie bevorzugt einen durchlässigen, mageren bis mittelmäßig nährstoffreichen Boden und kommt mit wenig Wasser gut zurecht, staunasse Stellen mag sie gar nicht. Gib den Ranken eine leichte Stütze aus Reisig oder einem Zaun, dann bleibt der Bestand luftig und trocknet nach Regen schnell ab. Ernte die Hülsen ab August KW 32, sobald sie sich braun verfärben, und lass einen Teil der Pflanzen nach der Blüte einfach stehen, wenn du sie als Gründüngung nutzen und später einarbeiten willst. Wechsle den Standort jährlich, damit sich keine bodenbürtigen Krankheiten aufbauen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.88.0

Bodenart

durchlässig, mager, kalkliebend, trocken

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeHülsenfrüchte
WasserbedarfNiedrig

Die Saat-Platterbse mag durchlässigen, eher mageren Boden und kommt gut mit Trockenphasen zurecht. Schwere, staunasse Böden verträgt sie schlecht, weil die Wurzeln dort schnell faulen. Ein sonniger Platz mit etwas Kalk im Boden passt ihr am besten.

Nach Hülsenfrüchten wie der Saat-Platterbse profitieren Starkzehrer von den angereicherten Stickstoffreserven im Boden. Baue am selben Beet erst nach 4 Jahren wieder Hülsenfrüchte an, um Bodenmüdigkeit zu vermeiden.

Düngung

Schwachzehrer

Als Hülsenfrucht bindet die Saat-Platterbse über ihre Wurzelknöllchen selbst Stickstoff aus der Luft und braucht deshalb kaum zusätzliche Düngung. Eine dünne Kompostgabe bei der Pflanzung reicht völlig aus. Zu nährstoffreicher Boden fördert nur Blattmasse auf Kosten der Hülsen.

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