Liatris spicata
Prachtscharte
Volksnamen: Prärie-Prachtscharte, Ährige Prachtscharte
Foto: Hedwig Storch · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Prachtscharte, botanisch *Liatris spicata*, stammt aus den Prärien Nordamerikas und zieht mit ihren violetten Blütenkerzen jeden Sommer Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge magisch an. Ungewöhnlich: Die Ähre öffnet sich von oben nach unten, sodass die Kerze wochenlang in Bewegung bleibt. Aus einer knolligen Wurzel wachsen schmale, grasartige Blätter, aus denen sich straffe, bis zu 80 cm hohe Stängel erheben. Am Bienenweide-Charakter führt kein Weg vorbei: Kaum eine Staude lockt so viele Bestäuber gleichzeitig an. Sie eignet sich hervorragend für sonnige Rabatten, Präriebeete und als Schnittblume in der Vase.
Pflegehinweise
Die Prachtscharte braucht einen vollsonnigen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden; Staunässe im Winter verträgt sie schlecht. Pflanze die Knollen im Frühjahr etwa 8 bis 10 cm tief, dann treibt sie zuverlässig ab Mitte Mai · KW 20 aus. Gieße nur bei anhaltender Trockenheit, ansonsten kommt sie mit wenig Wasser gut zurecht. Verblühte Stängel kannst du bis zum Spätherbst stehen lassen, Vögel freuen sich über die Samen und die Halme bieten Insekten Winterschutz. Für ein noch dichteres Blütenmeer eignet sich die Sorte *'Kobold'* besonders gut, da sie kompakter bleibt als die Wildform.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, mager
Die Prachtscharte mag es durchlässig und eher mager, denn zu nährstoffreicher und schwerer Boden führt schnell zu Staunässe an der Knolle. Ein sonniger, warmer Standort mit sandig-kiesigem Untergrund kommt ihrer Präriewurzel entgegen. Schwere Lehmböden lässt du am besten mit Sand oder feinem Kies auflockern, damit Wasser im Winter zügig abzieht.
Düngung
Schwachzehrer
Als Wildstaude aus mageren Präriestandorten braucht die Prachtscharte kaum Düngung. Eine dünne Schicht reifer Kompost im zeitigen Frühjahr reicht völlig aus und hält den Boden locker. Zu viel Nährstoff lässt die Blütenstände weich und knickanfällig werden, also bleib beim Düngen lieber sparsam.
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