Chenopodium quinoa
Quinoa
Volksnamen: Reismelde, Inkakorn
Foto: Maurice Chédel · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Quinoa ist ein anspruchsloses Pseudogetreide aus den Anden, das bei uns als Sommergemüse gedeiht. Die Pflanze bildet stattliche Rispen mit unzähligen kleinen Samen und liebt einen sonnigen, warmen Standort. Auch die jungen Blätter sind essbar und lassen sich wie Spinat zubereiten. Die reifen Samen enthalten eine bittere Schutzschicht aus Saponinen, die du vor dem Verzehr gründlich abwäschst. Quinoa ist eine dankbare Pflanze für den Kleingarten, weil sie Trockenheit gut verträgt und selten von Schädlingen heimgesucht wird.
Pflegehinweise
Säe Quinoa ab Mitte April bis Anfang Mai direkt ins Freiland, sobald der Boden sich erwärmt hat. Die Pflanze bevorzugt einen durchlässigen, nährstoffarmen bis mittleren Boden und kommt mit wenig Wasser aus, staunasse Erde solltest du vermeiden. Dünn die Sämlinge auf einen Abstand von etwa 25 bis 30 cm aus, damit sich die Rispen kräftig entwickeln können. Ernte die Rispen im September oder Anfang Oktober, sobald die Samen hart sind und leicht abfallen, und lass sie danach an einem trockenen, luftigen Ort nachreifen. Vor dem Essen wäschst du die Samen mehrfach in klarem Wasser, um die bitteren Saponine zu entfernen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, mager, trocken
Quinoa mag es locker und durchlässig, staunasse Böden verträgt sie gar nicht. Ein sandiger bis lehmig-sandiger Boden mit wenig Nährstoffen reicht ihr völlig, zu fette Erde fördert nur weiches Blattwerk statt kräftiger Rispen. Sie kommt gut mit leicht alkalischem bis neutralem pH-Wert zurecht und toleriert auch mageren, trockenen Untergrund erstaunlich gut.
Quinoa gehört zu den Gänsefußgewächsen und sollte daher nicht direkt nach Mangold, Spinat oder Roter Bete auf derselben Fläche stehen.
Düngung
Schwachzehrer
Quinoa braucht kaum Düngung, eine Portion reifer Kompost bei der Pflanzung im Frühjahr genügt meist für die ganze Saison. Zu nährstoffreicher Boden lässt die Pflanzen zwar üppig wachsen, aber weniger standfest werden und weniger Körner ansetzen. Wenn überhaupt, reicht eine leichte Kompostgabe zur Pflanzung völlig aus.
Erfahrungen aus echten Gärten
Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben — anonym, freiwillig.
Noch keine Erfahrungen geteilt. Bist du die erste, die etwas notiert?
