Kerria japonica
Ranunkelstrauch
Volksnamen: Kerrie, Japanische Kerrie
Foto: Jeffdelonge · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Ranunkelstrauch, botanisch Kerria japonica, ist ein sommergrüner Strauch aus Ostasien mit überhängenden, grünen Trieben, die auch im Winter Farbe geben. Im April und Mai KW 15 bis 20 öffnen sich die gelben, ranunkelartigen Blüten dicht entlang der bogigen Zweige. Die Sorte *‚Pleniflora'* trägt gefüllte Blüten und wirkt besonders üppig. Über Ausläufer breitet sich die Pflanze mit den Jahren zu einem lockeren Horst aus, daher eignet sie sich gut für Wildecken und naturnahe Gehölzränder. Sie ist völlig ungiftig und damit unbedenklich für Kinder und Haustiere im Garten.
Pflegehinweise
Der Ranunkelstrauch gedeiht an halbschattigen bis sonnigen Standorten in normalem, durchlässigem Gartenboden und verträgt auch etwas trockenere Phasen gut. Direkt nach der Blüte im Mai bis Juni schneidest du die abgeblühten Triebe bodennah zurück, damit im nächsten Jahr wieder frische, blühfreudige Ruten nachwachsen. Da die Pflanze über Wurzelausläufer wandert, lohnt sich eine Rhizomsperre oder ein jährliches Ausgraben der Ausläufer, wenn du die Fläche begrenzen willst. Der Strauch ist voll winterhart und braucht keinen Winterschutz. Vergilbte oder abgestorbene Triebe entfernst du am besten im zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, nährstoffreich, lehmig
Der Ranunkelstrauch mag lockeren, humosen Gartenboden mit guter Wasserführung. Staunässe verträgt er schlecht, ebenso kann er im Halbschatten unter Bäumen problemlos wurzeln, weil er dort nicht austrocknet. Ein Platz mit etwas Windschutz schützt die überhängenden Zweige vor dem Zerzausen.
Düngung
Mittelzehrer
Eine Gabe reifer Komposterde im zeitigen Frühjahr reicht meist für die ganze Saison. Wer mag, gibt nach dem ersten Schnitt im Mai noch etwas Hornspäne dazu, um den Neuaustrieb zu unterstützen. Mehr braucht der genügsame Strauch wirklich nicht.
Schnitt
Direkt nach der Blüte schneidest du die ältesten, blühmüden Triebe bodennah heraus, damit junges Holz nachwachsen kann. Ein zu radikaler Rückschnitt im Winter kostet dich die Blüte des Folgejahres, weil der Ranunkelstrauch am vorjährigen Holz blüht. Regelmäßiges Auslichten hält den Strauch locker und verhindert, dass er von innen verkahlt.
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