Campanula rapunculus
Rapunzel-Glockenblume
Volksnamen: Rapunzel, Rapünzchen
Foto: Hectonichus · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Rapunzel-Glockenblume, botanisch *Campanula rapunculus*, ist ein altes Wurzel- und Blattgemüse, das heute fast vergessen ist. Sie wächst zweijährig: im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette mit spindelförmiger, weißer Wurzel, im zweiten Jahr treibt sie hohe Blütenstände mit hellvioletten Glockenblüten. Die Wurzel schmeckt nussig und leicht süßlich, die jungen Blätter sind mild und eignen sich roh für den Salat. Früher war sie in Bauerngärten verbreitet, bevor sie von Radieschen und Rettich verdrängt wurde. Für Kleingarten und Heimgarten ist sie eine schöne Wiederentdeckung mit hohem Zierwert im Blühjahr.
Pflegehinweise
Rapunzel-Glockenblume mag lockeren, humosen Boden an einem halbschattigen bis sonnigen Platz. In der Anzuchtphase gleichmäßig feucht halten, danach ist sie erstaunlich genügsam und kommt mit wenig Gießen aus. Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette, dünne dabei früh aus, damit die Wurzeln kräftig werden. Unkraut regelmäßig entfernen, damit die Rosetten genug Licht bekommen. Über Winter eine leichte Mulchschicht auflegen, das schützt die Wurzeln vor Frost und du kannst bis ins zeitige Frühjahr ernten.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, kalkliebend, humos, mager
Die Rapunzel-Glockenblume mag lockeren, durchlässigen Boden mit einem Hauch Kalk, wie sie ihn an trockenen Wegrändern und Wiesen findet. Zu nährstoffreiche, schwere Böden lässt du besser aus, sonst wird das Laub weich und die Wurzeln schmecken weniger würzig. Ein mageres bis mittleres Beet mit guter Drainage ist die beste Wahl.
Düngung
Schwachzehrer
Die Rapunzel-Glockenblume braucht praktisch keine Düngung. Etwas gut verrotteter Kompost bei der Beetvorbereitung im Spätsommer reicht völlig aus. Mehr Nährstoffe fördern nur üppiges Blattwachstum auf Kosten des Aromas.
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