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Fagus sylvatica

Rotbuche

Volksnamen: Gemeine Buche, Buchenhecke

RotbucheKategorie-Bild

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Rotbuche ist der Klassiker unter den Heckenpflanzen im Garten und wächst zu einem dichten, blickdichten Gehölz heran, das sich hervorragend schneiden lässt. Botanisch heißt sie Fagus sylvatica; im Alltag reicht der deutsche Name Buche völlig aus. Besonders geschätzt wird sie für ihr Wintersteher-Laub: Die welken, hellbraunen Blätter bleiben bis zum Austrieb im Frühjahr am Zweig und geben der Hecke auch im Winter Sichtschutz und Struktur. Im Herbst färbt sich das Laub warm kupferbraun, bevor es in den winterlichen Ruhezustand übergeht. Als Wildgehölz bietet die Rotbuche zudem Vögeln Nistmöglichkeiten und Insekten Nahrung. Ein Hinweis für Familien mit Kindern: Die Bucheckern, also die kleinen dreikantigen Früchte, sind roh und in größerer Menge leicht giftig und können Magenbeschwerden auslösen; naschen solltest du sie also nicht direkt vom Baum.

Pflegehinweise

Schneide deine Heckenbuche einmal im Sommer, am besten Ende Juni um KW 26, damit sie dicht und blickdicht bleibt. Junge Pflanzen freuen sich in den ersten zwei Jahren über regelmäßiges Gießen, besonders in trockenen Sommern; ältere Hecken kommen mit normalem Niederschlag gut zurecht. Der Boden darf frisch bis mäßig feucht sein und verträgt auch Kalk gut. Im Frühjahr eine Kompostgabe an den Wurzelbereich hilft beim Austrieb. Halte den unteren Bereich der Hecke frei von hohem Konkurrenzbewuchs, damit die Luft zirkulieren kann und die Blätter gesund bleiben.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

durchlässig, lehmig, kalkliebend, trocken

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart

Die Rotbuche mag durchlässigen, lehmigen Boden mit gutem Kalkgehalt und kommt auch mit trockeneren Phasen gut zurecht, sobald sie eingewurzelt ist. Staunässe verträgt sie schlecht, darum ist ein Standort ohne verdichteten Untergrund wichtig. Auf mageren, kalkarmen Böden wächst sie deutlich langsamer und blasser im Laub.

Düngung

Schwachzehrer

Als Wildgehölz kommt die Rotbuche ohne gezielte Düngung aus. Eine Mulchschicht aus Laub oder Kompost im Wurzelbereich reicht völlig, um den Boden auf natürliche Weise mit Nährstoffen zu versorgen. Frisch gepflanzte Bäume freuen sich in den ersten Jahren über etwas reifen Kompost im Frühjahr.

Schnitt

MonateJan–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartErziehungsschnitt

Junge Rotbuchen bekommen in den ersten Jahren einen Erziehungsschnitt, um eine stabile Krone oder eine dichte Hecke aufzubauen. Als Hecke verträgt sie zusätzlich einen Formschnitt im Spätsommer, damit sie ihr dichtes, blickdichtes Laub behält. Schneide möglichst im frostfreien Spätwinter vor dem Austrieb, dann verheilen die Schnittstellen am besten.

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