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Salix caprea

Salweide

Volksnamen: Palmweide, Kätzchenweide

Salweide

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Salweide zählt zu den wichtigsten heimischen Wildgehölzen für Wildbienen und Hummeln. Schon im Februar oder März öffnen sich ihre silbrig behaarten Kätzchen und liefern eine der ersten großen Pollen- und Nektarquellen des Jahres, lange bevor die meisten anderen Pflanzen blühen. Der botanische Name Salix caprea steht für einen robusten, schnell wachsenden Strauch bis kleinen Baum, der auf fast jedem Boden gedeiht. Danach dominiert grünes Laub den Rest der Saison, weshalb die Salweide vor allem als Frühjahrsbienenweide am Gartenrand oder in der Hecke geschätzt wird.

Pflegehinweise

Die Salweide braucht kaum Pflege und kommt auch mit magerem Boden gut zurecht. Gieße sie nur im ersten Standjahr regelmäßig, danach reicht der natürliche Niederschlag meist aus. Ein Rückschnitt ist selten nötig; wenn du sie formen möchtest, schneide direkt nach der Blüte im Frühjahr, damit du den Bienen die Kätzchen nicht wegnimmst. Lass abgestorbenes Holz stehen, es bietet vielen Insekten Unterschlupf.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

feucht, humos, lehmig, nährstoffreich

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 4 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Die Salweide mag frische bis feuchte, nährstoffreiche Böden und wächst auch auf schwerem Lehm klaglos weiter. Staunässe verträgt sie besser als die meisten Gehölze, denn sie stammt von Ufern und Waldrändern. Auf trockenen, mageren Standorten bleibt sie deutlich kleiner und wächst langsamer. Ein sonniger bis absonniger Platz mit genug Bodenfeuchte lässt sie am kräftigsten austreiben.

Düngung

Schwachzehrer

Als heimisches Wildgehölz kommt die Salweide ohne zusätzliche Düngung gut zurecht. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhäcksel im Wurzelbereich reicht, um den Boden mit Nährstoffen zu versorgen und die Feuchtigkeit zu halten. In den ersten Standjahren freut sie sich über etwas gut verrotteten Kompost im Frühjahr.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartAuslichtungsschnitt

Ein Regelschnitt ist bei der Salweide nicht nötig, sie wächst als lockerer Strauch oder kleiner Baum von Natur aus schön. Wer die Krone auflockern oder zu dicht stehende Äste entfernen möchte, schneidet im Spätwinter vor dem Austrieb, KW 6 bis 10. So bleiben die wertvollen Kätzchen für die ersten Bienen weitgehend erhalten, wenn nur behutsam ausgelichtet wird.

Überwinterung

Die Salweide ist bei uns voll winterhart und braucht keinerlei Schutz. Ihre Blütenkätzchen legt sie schon im Herbst an, sodass sie im zeitigen Frühjahr, oft schon im Februar oder März, zu den ersten Bienenweiden zählt. Jungpflanzen im Topf profitieren im ersten Winter von einem Platz geschützt vor Wind, bevor sie ausgepflanzt werden.

Vermehrung

Methoden

  • Stecklinge
  • Aussaat

Am einfachsten gelingt die Vermehrung über Steckhölzer, die im Winter von einjährigen Trieben geschnitten und direkt ins Freiland oder in Töpfe gesteckt werden. Die Salweide wurzelt sehr bereitwillig, oft schon ohne Bewurzelungshilfe. Aussaat ist möglich, aber die Samen bleiben nur wenige Tage keimfähig und müssen frisch ausgebracht werden, was sie im Hausgarten unpraktisch macht. Für schnelle Ergebnisse sind Stecklinge daher die verlässlichere Wahl.

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