Tiarella cordifolia
Schaumblüte
Volksnamen: Herzblättrige Schaumblüte
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Schaumblüte (Tiarella cordifolia) ist eine zierliche Schattenstaude aus dem östlichen Nordamerika, die über kurze Ausläufer lockere Teppiche bildet. Ab Mitte April bis in den Juni treibt sie schaumig wirkende, weiße Blütenkerzen über herzförmigem, leicht gezähntem Laub, das sich im Herbst rötlich färbt. Sie eignet sich hervorragend als Bodendecker am Gehölzrand, unter Sträuchern oder in der Waldgarten-Zone, wo sie zwischen Farnen und Funkien ihren Platz findet. Auch außerhalb der Blüte bleibt sie durch das dichte, wintergrüne bis halbimmergrüne Blattpolster attraktiv.
Pflegehinweise
Pflanze die Schaumblüte in humosen, locker feuchten Boden im Halbschatten bis Schatten; pralle Mittagssonne verträgt sie schlecht. Ein Platz unter lichten Gehölzen mit gleichmäßiger Bodenfeuchte, etwa am Rand eines Waldgartens, kommt ihrem natürlichen Standort am nächsten. Gieße bei anhaltender Trockenheit, besonders im ersten Standjahr, und mulche im Frühjahr mit Laub- oder Rindenkompost, damit der Boden feucht und locker bleibt. Nach der Blüte kannst du verblühte Stängel abschneiden, damit sich die Kraft in die Ausläuferbildung verlagert. Alle drei bis vier Jahre lassen sich dichte Horste im zeitigen Frühjahr teilen und an neuer Stelle wieder einpflanzen, KW 10 bis 13 eignet sich dafür gut.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, durchlässig, nährstoffreich
Die Schaumblüte mag einen humosen, gleichmäßig feuchten Waldboden, wie er unter Laubgehölzen entsteht. Staunässe verträgt sie nicht gut, ein durchlässiger Untergrund mit guter Humusauflage ist ideal. Sie bevorzugt leicht saure bis neutrale Böden und fühlt sich an schattigen bis halbschattigen Standorten am wohlsten.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsame Waldbodenpflanze braucht die Schaumblüte kaum zusätzliche Nährstoffe. Eine jährliche Mulchschicht aus Laubkompost oder verrottetem Rindenmulch im Frühjahr reicht völlig aus. Sie ahmt damit den natürlichen Nährstoffkreislauf des Waldbodens nach und hält gleichzeitig die Feuchtigkeit im Boden.
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