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Abeliophyllum distichum

Schneeforsythie

Volksnamen: Weiße Forsythie, Korea-Forsythie

Schneeforsythie

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Schneeforsythie ist ein zierlicher, sommergrüner Strauch aus Korea und öffnet ihre weißen, leicht rosa angehauchten Blüten schon vor dem Laubaustrieb, oft Anfang bis Mitte März KW 10 bis 12. Botanisch heißt sie Abeliophyllum distichum, mit der eigentlichen Forsythie ist sie nur entfernt verwandt, teilt aber die gleiche Familie der Ölbaumgewächse. Die Blüten duften angenehm süßlich und ziehen früh im Jahr Bienen und Hummeln an, wenn sonst noch wenig blüht. Als Altholzblüher setzt sie ihre Knospen im Vorjahr an, deshalb erscheint die Blütenpracht an den älteren, verholzten Trieben. Im Garten wirkt sie am schönsten als lockerer Solitär oder vor dunklem Hintergrund, der die weißen Blüten betont.

Pflegehinweise

Pflanze die Schneeforsythie an einen sonnigen bis leicht geschützten Platz mit durchlässigem, nicht zu nassem Boden, am besten im Herbst oder zeitigen Frühjahr. Ein Rückschnitt gehört direkt nach der Blüte im späten März oder April dazu, da an den neuen Trieben die Knospen für das nächste Jahr entstehen. Schneide dabei nur ältere, verkahlte Äste bodennah heraus und lasse die jungen, blühfreudigen Triebe stehen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung freut sich der Strauch über regelmäßiges Gießen in Trockenphasen, später kommt er gut allein zurecht. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost hält den Wurzelbereich feucht und schützt milde Winter über die frostempfindlichen Blütenknospen zusätzlich.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, mager, kalkliebend, trocken

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart

Die Schneeforsythie mag es warm und durchlässig, am liebsten an einer sonnigen, geschützten Wand. Schwere, staunasse Böden verträgt sie schlecht, deshalb hilft eine Portion Sand oder Splitt beim Pflanzen. Kalkhaltige, eher magere Erde entspricht ihrem natürlichen Standort in Korea gut.

Düngung

Schwachzehrer

Eine dünne Schicht reifer Kompost im zeitigen Frühjahr reicht der Schneeforsythie völlig. Mehr Nährstoffe braucht sie nicht, zu viel Dünger fördert weiches Holz, das im Winter leidet. Eine Mulchschicht aus Laub hält den Wurzelbereich zusätzlich gleichmäßig feucht.

Schnitt

MonateApr–Mai
SaisonFrühjahr
SchnittartAuslichtungsschnitt

Schneide die Schneeforsythie direkt nach der Blüte im April oder Mai, denn sie blüht am vorjährigen Holz. Entferne dabei alte, verkahlte Triebe bodennah und lichte das Gehölz leicht aus, damit Licht und Luft ins Innere kommen. Ein radikaler Rückschnitt ist selten nötig, regelmäßiges, sanftes Auslichten reicht für einen schönen Wuchs.

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