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Styphnolobium japonicum

Japanischer Schnurbaum

Volksnamen: Honigbaum, Perlschnurbaum

Japanischer Schnurbaum

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Japanische Schnurbaum ist ein sommergrüner Großstrauch bis kleiner Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler, der bei uns oft strauchig gezogen wird und auch mit Stadtklima gut zurechtkommt. Von August bis September zeigt er lockere, cremeweiße Blütenrispen, die deutlich später kommen als bei den meisten anderen Gehölzen und deshalb eine wichtige Spättracht für Bienen und Hummeln bieten. Danach bilden sich charakteristische, perlschnurartig eingeschnürte Hülsenfrüchte, die dem Baum seinen zweiten Namen geben. Das gefiederte Laub bleibt bis in den Herbst frisch grün und färbt sich erst spät gelblich. Alle Pflanzenteile, besonders die Samen, gelten als schwach giftig; bei Kindern und Haustieren solltest du deshalb ein Naschen der Hülsen vermeiden.

Pflegehinweise

Pflanze den Schnurbaum an einen vollsonnigen, warmen Standort mit durchlässigem, nicht zu feuchtem Boden, idealerweise im Frühjahr ab Ende März KW 13. In den ersten zwei bis drei Standjahren gießt du bei Trockenheit regelmäßig, danach kommt er auch mit längeren trockenen Phasen gut zurecht. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig; falls du die Krone in Form halten willst, schneidest du im Winter während der Ruhephase. Staunässe verträgt der Schnurbaum schlecht, daher lohnt sich bei schweren Böden eine Drainage aus Kies oder Sand ins Pflanzloch. Als Jungpflanze profitiert er von einem Winterschutz an sehr exponierten Lagen, ausgewachsene Exemplare sind winterhart.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–88.0

Bodenart

durchlässig, lehmig, trocken, kalkliebend

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart

Der Japanische Schnurbaum mag durchlässige, eher trockene bis mäßig frische Böden und verträgt Kalk gut. Auf schweren, staunassen Lehmböden fühlt er sich dagegen unwohl, deshalb hilft eine Drainage aus Kies oder Sand bei der Pflanzung. Stadtklima, Hitze und magere Böden verzeiht er erstaunlich gelassen, das macht ihn zum robusten Hausbaum.

Düngung

Schwachzehrer

Der Schnurbaum kommt als genügsamer Tiefwurzler meist ganz ohne Düngung aus. Eine Mulchschicht aus Laubkompost im Frühjahr reicht, um junge Bäume in den ersten Jahren sanft zu versorgen. Zu nährstoffreiche Böden führen eher zu weichem, frostempfindlichem Triebwachstum, deshalb lieber zurückhaltend bleiben.

Schnitt

MonateJan–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartErziehungsschnitt

In den ersten Jahren lohnt sich ein Erziehungsschnitt, um eine stabile Krone mit gut verteilten Leitästen aufzubauen. Schneide dafür im Spätwinter vor dem Austrieb, wenn der Baum noch in der Ruhephase ist. Später reicht es, abgestorbene oder sich kreuzende Äste gelegentlich zu entfernen, größere Eingriffe verträgt der Schnurbaum aber gut.

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