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Nymphaea alba

Weiße Seerose

Volksnamen: Weiße Wasserlilie, Teichrose

Weiße Seerose

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Weiße Seerose ist die Königin unter den heimischen Teichpflanzen: große, sternförmig geöffnete weiße Blüten liegen flach auf dem Wasser und schließen sich abends wieder. Botanisch heißt sie Nymphaea alba, im Garten reicht der deutsche Name völlig aus. Sie wurzelt am Teichgrund und schickt lange Stiele bis zur Wasseroberfläche hoch, wo sich runde, glänzende Schwimmblätter ausbreiten. Von Juni bis September blüht sie in Wellen, jede einzelne Blüte hält mehrere Tage. Als winterharte Art übersteht sie deutsche Winter problemlos, solange der Wurzelstock nicht komplett durchfriert. Beachte, dass die Pflanze schwach giftig ist: vor allem der Wurzelstock enthält Stoffe, die beim Verzehr Beschwerden auslösen können. Für den Teich ist sie unbedenklich, in Haushalten mit Kindern solltest du die Pflanzenteile aber nicht zum Essen verwenden.

Pflegehinweise

Setz die Weiße Seerose in einen speziellen Pflanzkorb mit lehmiger Teicherde, so bleibt der Wurzelballen an Ort und Stelle und das Wasser klar. Die richtige Tiefe ist entscheidend: 40 bis 100 cm Wasser über der Pflanzkrone, je nach Sortenstärke. Wähl einen vollsonnigen Platz, ohne mindestens fünf bis sechs Stunden direktes Licht bleibt die Blüte spärlich. Verblühte Blüten und vergilbte Schwimmblätter regelmäßig entfernen, das hält den Teich sauber und spart der Pflanze Kraft. Alle drei bis vier Jahre lohnt sich das Teilen des Wurzelstocks im Frühjahr, etwa Anfang Mai · KW 18 bis 19, danach treibt die Seerose umso kräftiger wieder aus.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

feucht, nährstoffreich, lehmig, tonig

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart

Die Weiße Seerose wurzelt nicht im klassischen Gartenboden, sondern in nährstoffreichem Teichschlamm oder speziellem Substrat für Wasserpflanzen. Ideal ist eine schwere, lehmige bis tonige Mischung, die nicht wegschwimmt und Nährstoffe über die Saison hinweg abgibt. Der pH-Wert des Teichwassers sollte im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen, also pH 6,0 bis 7,5. Fein gesiebter Kies als Abdeckung hält das Substrat an Ort und Stelle und hindert Fische am Aufwühlen.

Düngung

Mittelzehrer

Seerosen versorgst du am besten mit speziellen Langzeit-Düngekegeln für Teichpflanzen, die du vorsichtig ins Substrat drückst, so gelangen Nährstoffe direkt an die Wurzel statt ins offene Wasser. Kompostierter Teichschlamm oder gut verrotteter Mist eignen sich ebenfalls als natürliche Nährstoffquelle beim Einpflanzen. Dünge zurückhaltend zwischen Mai und Juli, wenn das Wachstum am stärksten ist, denn zu viele Nährstoffe im Wasser fördern unerwünschten Algenwuchs. Nach der Hauptwachstumsphase reicht der natürliche Nährstoffkreislauf des Teichs meist aus.

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