Iris sibirica
Sibirische Schwertlilie
Volksnamen: Wiesen-Iris
Foto: W. Bulach · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Sibirische Schwertlilie Iris sibirica wächst horstig und bildet schmale, grasähnliche Blätter, aus denen sich im späten Frühling zarte blauviolette Blüten erheben. Sie ist eine bartlose Iris und dadurch deutlich robuster und pflegeleichter als ihre Verwandten mit Bart an den Blütenblättern. Am wohlsten fühlt sie sich an feuchten bis normal frischen Standorten, etwa am Teichrand, in der Staudenrabatte oder im halbschattigen Beet. Ihre grazile Wuchsform und die filigranen Blüten machen sie zu einem beliebten Blickfang zwischen Gräsern und anderen Stauden. Beachte, dass alle Pflanzenteile giftig sind, vor allem das Wurzelrhizom. Es kann Haut und Schleimhäute reizen und beim Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen, halte deshalb kleine Kinder und Haustiere davon fern und trage beim Teilen der Horste am besten Handschuhe.
Pflegehinweise
Pflanze die Sibirische Schwertlilie am besten im Frühjahr oder Frühherbst an einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit gleichmäßig feuchtem Boden. Gieße besonders in Trockenphasen regelmäßig, denn Staunässe verträgt sie besser als Trockenheit. Nach der Blüte im Mai bis Juni kannst du die verblühten Stängel bodennah abschneiden, die Blätter bleiben als Strukturgeber bis zum Herbst stehen. Teile die Horste alle vier bis fünf Jahre im Spätsommer, sobald sich die Mitte lichtet, so bleibt die Pflanze vital und blühfreudig. Eine Mulchschicht im Winter ist bei uns im DACH-Raum nicht nötig, die Art ist ausreichend winterhart.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, humos, lehmig
Die Sibirische Schwertlilie mag es gleichmäßig feucht bis nass, verträgt zeitweise auch Staunässe am Teichrand. Ein humoser, nährstoffreicher Lehmboden gibt ihr die Kraft für dichte Horste und viele Blüten. Auf leichten, schnell austrocknenden Sandböden brauchst du zusätzliche Mulchschichten, damit die Wurzeln nicht austrocknen.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mär, Mai
Im zeitigen Frühjahr freut sich die Schwertlilie über eine Gabe reifen Komposts, den du flach in die oberste Erdschicht einarbeitest. Eine zweite, leichtere Kompostgabe nach der Blüte im Mai unterstützt die Bildung neuer Rhizome für das kommende Jahr. Mehr braucht die genügsame Staude nicht, zu viel Nährstoff geht eher zulasten der Blütenfülle.
Überwinterung
Die Sibirische Schwertlilie ist winterhart und braucht keinen besonderen Schutz. Lass das Laub über den Winter stehen, es schützt das Rhizom vor Frost und wird erst im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten. In besonders rauen Lagen hilft eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Stroh über den Wurzeln.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Aussaat
Am zuverlässigsten vermehrst du die Sibirische Schwertlilie durch Teilung etablierter Horste im Spätsommer, sobald die Blüte vorbei ist. Steche dazu den Wurzelballen aus, trenne kräftige Rhizomstücke mit mehreren Trieben ab und pflanze sie gleich wieder feucht ein. Alle 3 bis 4 Jahre lohnt sich die Teilung ohnehin, weil die Horste sonst von innen verkahlen. Aussaat ist möglich, dauert aber bis zur ersten Blüte deutlich länger und die Sorten fallen dabei nicht immer sortenecht aus.
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