Salix alba
Silberweide
Volksnamen: Silber-Weide, Weißweide
Foto: Burkhard Mücke · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Silberweide (Salix alba) ist einer der großen heimischen Bäume an Bach, Fluss und Teichufer. Ihre schmalen Blätter tragen auf der Unterseite feine silbrige Härchen, die im Wind auffällig schimmern. Im April bis Mai erscheinen die unscheinbaren Kätzchen, lange bevor an Beerensträuchern in der Nähe etwas blüht. Als Kopfweide geschnitten bleibt sie kompakt und liefert über Jahrzehnte biegsame Ruten für Flechtwerk und Zaunbau. Für den Hausgarten eignet sie sich nur mit viel Platz und einem wirklich feuchten bis nassen Standort.
Pflegehinweise
Pflanze die Silberweide auf einen sonnigen Platz mit dauerhaft feuchtem, gerne auch zeitweise überschwemmtem Boden. Junge Bäume brauchst du im ersten Standjahr regelmäßig wässern, danach findet sie über die tiefen Wurzeln meist selbst genug Wasser. Willst du sie als Kopfweide führen, schneide sie erstmals nach 2 bis 3 Jahren stark zurück und wiederhole den Schnitt danach alle 3 bis 5 Jahre im Winter, wenn kein Frost herrscht. Ohne regelmäßigen Rückschnitt wird die Silberweide sehr groß, deshalb ist sie für kleine Gärten eher ungeeignet. Achte beim Pflanzort auf ausreichend Abstand zu Rohrleitungen und Fundamenten, da die Wurzeln kräftig und weitreichend sind.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, durchlässig, nährstoffreich, lehmig
Die Silberweide liebt frische bis feuchte Böden und wächst besonders gut an Gewässerrändern und in Auen. Sie verträgt zeitweise Staunässe deutlich besser als die meisten anderen Gehölze. Am wohlsten fühlt sie sich in nährstoffreichem, lehmigem Boden mit guter Wasserverfügbarkeit. Auf trockenen, mageren Standorten bleibt sie deutlich kleiner und anfälliger.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mär–Apr
Als Wildgehölz kommt die Silberweide an einem passenden Standort meist ohne zusätzliche Düngung aus. Auf mageren Böden hilft im Frühjahr eine Kompostgabe rund um den Wurzelbereich, um das Wachstum zu unterstützen. Eine Mulchschicht aus Laub oder Grasschnitt hält den Boden feucht und liefert nebenbei Nährstoffe nach.
Schnitt
Ein Rückschnitt im Spätwinter fördert die typische silbrige Belaubung an jungen Trieben und hält die Krone licht. Alte, kranke oder sich kreuzende Äste werden dabei bis ins gesunde Holz entfernt. Da die Silberweide sehr schnittverträglich ist, verzeiht sie auch einen kräftigeren Rückschnitt zur Formgebung problemlos.
Überwinterung
Die Silberweide ist in Mitteleuropa vollständig winterhart und braucht keinerlei Winterschutz. Junge, frisch gepflanzte Bäume profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht über dem Wurzelbereich. Frost und Schnee machen ihr nichts aus, an sehr exponierten Standorten kann starker Wind junge Triebe allerdings schädigen.
Vermehrung
Methoden
- Stecklinge
- Aussaat
Am einfachsten gelingt die Vermehrung über Steckhölzer: Ein bleistiftdicker, etwa 20 bis 30 cm langer Trieb wird im zeitigen Frühjahr geschnitten und zu zwei Dritteln in lockeren, feuchten Boden gesteckt. Weiden wurzeln so zuverlässig, dass meist auf Bewurzelungshilfen verzichtet werden kann. Die Vermehrung über Samen ist deutlich aufwendiger, da diese nur wenige Tage keimfähig bleiben und frisch ausgesät werden müssen. Für den Hausgarten ist der Steckling daher die klar bevorzugte Methode.
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