Acer platanoides
Spitzahorn
Foto: Rabensteiner · CC BY 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Spitzahorn ist ein heimischer Großbaum, der in Kleingärten meist als junger Hausbaum oder am Gartenrand gepflanzt wird und mit den Jahren viel Platz braucht. Schon vor dem Laubaustrieb im April zeigt er gelbgrüne Blütendolden, eine der frühesten Bienentrachten im Gartenjahr. Die fünflappigen, spitz zulaufenden Blätter geben ihm seinen Namen und sorgen im Herbst für eine leuchtend goldgelbe Färbung. Botanisch heißt die Art Acer platanoides, im Garten sprichst du am besten einfach vom Spitzahorn. Achte bei der Pflanzung auf ausreichend Abstand zu Wegen und Nachbargrundstücken, da die Krone breit und dicht wird.
Pflegehinweise
Der Spitzahorn mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit tiefgründigem, frischem Boden und verträgt kurze Trockenperioden nach dem Anwachsen recht gut. In den ersten zwei bis drei Standjahren hilft regelmäßiges Gießen in Trockenphasen, danach versorgt sich der Baum weitgehend selbst über sein tiefes Wurzelwerk. Schneide nur bei Bedarf im Spätsommer oder Winter, um Form und Höhe zu lenken, denn im Frühjahr blutet er bei Schnitt stark. Entferne abgestorbene oder kranke Äste zeitnah, damit sich Fäulnis nicht ausbreiten kann. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch im Wurzelbereich hält den Boden feucht und unterdrückt Konkurrenzbewuchs.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, lehmig, nährstoffreich, kalkliebend
Der Spitzahorn mag frischen bis mäßig trockenen Boden mit guter Durchlässigkeit, tief wurzelnd kommt er aber auch mit knapperen Standorten zurecht. Er verträgt Kalk gut und wächst auf lehmigen bis sandig lehmigen Böden gleichermaßen zuverlässig. Staunässe solltest du vermeiden, ein humoser Unterbau hilft ihm besonders in den ersten Standjahren.
Düngung
Schwachzehrer
Als heimischer Baum kommt der Spitzahorn ohne zusätzliche Düngung gut zurecht, sobald er angewachsen ist. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost im Wurzelbereich versorgt ihn über Jahre mit Nährstoffen. In den ersten beiden Standjahren kannst du im Frühjahr etwas reifen Kompost einarbeiten, um das Anwachsen zu unterstützen.
Schnitt
Schneide den Spitzahorn nur im tiefsten Winter, wenn der Saftfluss ruht, sonst blutet er stark aus den Schnittstellen. In den ersten Jahren reicht ein leichter Erziehungsschnitt, um eine stabile Krone mit einem klaren Leittrieb aufzubauen. Ältere Bäume brauchen kaum noch Eingriffe, entferne höchstens abgestorbene oder sich kreuzende Äste.
Überwinterung
Der Spitzahorn ist in unseren Breiten vollständig winterhart und braucht keinen besonderen Schutz. Junge Bäume profitieren in den ersten Wintern von einer Mulchschicht über der Wurzelscheibe. Ein heller Stammanstrich kann bei jungen Exemplaren Frostrisse durch starke Sonneneinstrahlung im Spätwinter vorbeugen.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Veredelung
Die Aussaat gelingt am besten mit frisch geernteten Samen, die eine Kälteperiode von mehreren Monaten zum Keimen brauchen, am einfachsten draußen im Freibeet über Winter. Gestratifizierte Samen kannst du im zeitigen Frühjahr in Anzuchterde aussäen und hell, aber kühl halten. Besondere Sorten mit auffälliger Blattfärbung werden veredelt, da sie über Samen nicht sortenecht nachkommen. Die Keimung dauert oft mehrere Wochen, also Geduld mitbringen.
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