Linum perenne
Stauden-Lein
Volksnamen: Ausdauernder Lein, Blauer Lein
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Stauden-Lein, botanisch Linum perenne, verzaubert von Juni bis August mit zarten, himmelblauen Blüten, die sich jeden Morgen neu öffnen und am Nachmittag schon wieder verblasst sind. Die dünnen, biegsamen Stiele tragen schmale, graugrüne Blättchen und geben dem Beet eine leichte, fast schwebende Struktur. Als Staude ist der Stauden-Lein oft nur kurzlebig, drei bis vier Jahre, versamt sich dafür aber bereitwillig und erhält sich so auf magerem Boden von selbst. Er passt hervorragend in den Steingarten, die Kies- oder Prärienpflanzung und zieht mit seinen offenen Blütenschalen zuverlässig Wildbienen an. Alle Pflanzenteile sind giftig, wenn sie verzehrt werden, denn der Stauden-Lein bildet blausäureartige Verbindungen. Pflanze ihn deshalb dort, wo weder Kinder noch Haustiere daran naschen.
Pflegehinweise
Pflanze den Stauden-Lein an einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Staunässe verträgt er schlecht, deshalb bei schweren Böden etwas Sand oder Kies untermischen. Gieße nur in längeren Trockenphasen und dünge kaum bis gar nicht, üppige Nährstoffe machen die Stiele weich und knickanfällig. Lass verblühte Stängel bis zum Herbst stehen, damit sich der Samen aussäen kann und im nächsten Jahr neue Pflanzen nachwachsen. Ein Rückschnitt nach der Blüte im Spätsommer hält die Horste kompakt und fördert einen zweiten, leichteren Flor.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, kalkliebend, mager, trocken
Der Stauden-Lein liebt es karg und durchlässig, so wie an seinen Naturstandorten auf Trockenrasen und Kalkfelsen. Schwere, staunasse Böden verzeiht er kaum, sie führen schnell zu Wurzelfäule. Ein mageres, kiesig-sandiges Substrat mit Kalkanteil bringt die kompakteste und blühfreudigste Pflanze hervor. Zu nährstoffreiche Erde macht ihn weich und kurzlebig.
Düngung
Schwachzehrer
Der Stauden-Lein braucht keine zusätzliche Düngung, im Gegenteil: zu viele Nährstoffe schaden ihm mehr, als sie nützen. Eine dünne Kies- oder Splittmulch hält den Boden mager und durchlässig, wie er es mag. Wenn überhaupt, reicht im Frühjahr eine Handvoll reifer Kompost am Rand der Pflanzstelle.
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