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Linum perenne

Stauden-Lein

Volksnamen: Ausdauernder Lein, Blauer Lein

Stauden-Lein

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Stauden-Lein, botanisch Linum perenne, verzaubert von Juni bis August mit zarten, himmelblauen Blüten, die sich jeden Morgen neu öffnen und am Nachmittag schon wieder verblasst sind. Die dünnen, biegsamen Stiele tragen schmale, graugrüne Blättchen und geben dem Beet eine leichte, fast schwebende Struktur. Als Staude ist der Stauden-Lein oft nur kurzlebig, drei bis vier Jahre, versamt sich dafür aber bereitwillig und erhält sich so auf magerem Boden von selbst. Er passt hervorragend in den Steingarten, die Kies- oder Prärienpflanzung und zieht mit seinen offenen Blütenschalen zuverlässig Wildbienen an. Alle Pflanzenteile sind giftig, wenn sie verzehrt werden, denn der Stauden-Lein bildet blausäureartige Verbindungen. Pflanze ihn deshalb dort, wo weder Kinder noch Haustiere daran naschen.

Pflegehinweise

Pflanze den Stauden-Lein an einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Staunässe verträgt er schlecht, deshalb bei schweren Böden etwas Sand oder Kies untermischen. Gieße nur in längeren Trockenphasen und dünge kaum bis gar nicht, üppige Nährstoffe machen die Stiele weich und knickanfällig. Lass verblühte Stängel bis zum Herbst stehen, damit sich der Samen aussäen kann und im nächsten Jahr neue Pflanzen nachwachsen. Ein Rückschnitt nach der Blüte im Spätsommer hält die Horste kompakt und fördert einen zweiten, leichteren Flor.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, kalkliebend, mager, trocken

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Der Stauden-Lein liebt es karg und durchlässig, so wie an seinen Naturstandorten auf Trockenrasen und Kalkfelsen. Schwere, staunasse Böden verzeiht er kaum, sie führen schnell zu Wurzelfäule. Ein mageres, kiesig-sandiges Substrat mit Kalkanteil bringt die kompakteste und blühfreudigste Pflanze hervor. Zu nährstoffreiche Erde macht ihn weich und kurzlebig.

Düngung

Schwachzehrer

Der Stauden-Lein braucht keine zusätzliche Düngung, im Gegenteil: zu viele Nährstoffe schaden ihm mehr, als sie nützen. Eine dünne Kies- oder Splittmulch hält den Boden mager und durchlässig, wie er es mag. Wenn überhaupt, reicht im Frühjahr eine Handvoll reifer Kompost am Rand der Pflanzstelle.

Überwinterung

Der Stauden-Lein ist winterhart und übersteht Frost im Beet ohne Schutz, solange die Füße trocken bleiben. Nässe im Winter ist die größere Gefahr als Kälte, ein durchlässiger Standort beugt Fäulnis vor. In besonders schweren Böden hilft eine lockernde Kiesschicht um den Wurzelhals als zusätzlicher Schutz.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Teilung

Die Aussaat gelingt am einfachsten direkt ins Freiland ab Mitte April bis Mai, die feinen Samen nur leicht mit Erde bedecken. Alternativ ziehst du die Pflanzen ab März auf der Fensterbank vor und pikierst sie später. Ältere Horste lassen sich im Frühjahr behutsam teilen, der Stauden-Lein verträgt Wurzelschnitt jedoch nicht besonders gut und dankt eine ruhige Anwachsphase. Basale Stecklinge im Frühsommer sind eine schonende Ergänzung, wenn du eine bestimmte Pflanze vermehren möchtest.

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