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Saxifraga arendsii

Moossteinbrech

Volksnamen: Polstersteinbrech, Steinbrech

Moossteinbrech

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Moossteinbrech, botanisch Saxifraga arendsii, bildet dichte, moosartige Polster, die im Frühjahr zu einem regelrechten Blütenteppich werden. Ab Mitte April bis in den Mai, etwa KW 16 bis 20, schieben sich unzählige kleine Blüten in Weiß, Rosa oder Rot durch das feine Blattgrün. Die Polster bleiben ganzjährig grün und geben Steingärten, Beeträndern und Mauerkronen auch außerhalb der Blüte Struktur. Als robuste Staude verträgt sie Trockenperioden ebenso wie kühle, halbschattige Standorte und eignet sich hervorragend als Bodendecker zwischen Steinen.

Pflegehinweise

Pflanze den Moossteinbrech an einem halbschattigen bis sonnigen Platz mit durchlässigem, humosem Boden; staunasse Stellen meidet er. In den ersten Wochen nach dem Setzen regelmäßig gießen, danach reicht Wasser in längeren Trockenphasen. Nach der Blüte im Mai kannst du verblühte Triebe leicht zurückschneiden, das fördert dichteres Wachstum und oft eine zweite, schwächere Blüte im Spätsommer. Alle drei bis vier Jahre lohnt sich eine Teilung der Polster im Frühherbst, so bleiben sie vital und du gewinnst gleich neue Pflanzen für andere Ecken im Garten. Winterschutz braucht die Sorte *‚Alpenglühen'* wie auch die Wildform nicht, sie ist zuverlässig winterhart.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–78.0

Bodenart

durchlässig, humos, mager, sandig

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart

Der Moossteinbrech mag durchlässigen, eher mageren Boden, der nicht dauerhaft nass ist. Auf schweren, verdichteten Böden mische Sand oder feinen Kies unter, damit Staunässe im Winter keine Chance hat. Ein humoser Anteil hilft der Pflanze über trockene Sommerwochen, zu nährstoffreich darf es aber nicht werden. Kalk verträgt sie gut, ist aber kein Muss.

Düngung

Schwachzehrer

Der Moossteinbrech kommt als genügsame Polsterstaude ohne zusätzliche Düngung aus. Etwas gut verrotteter Kompost im Frühjahr reicht völlig, um den Neuaustrieb zu unterstützen. Zu üppige Nährstoffgaben lassen die Polster eher weich und krankheitsanfällig werden, deshalb lieber zurückhaltend bleiben.

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