Saxifraga arendsii
Moossteinbrech
Volksnamen: Polstersteinbrech, Steinbrech
Foto: Hectonichus · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Moossteinbrech, botanisch Saxifraga arendsii, bildet dichte, moosartige Polster, die im Frühjahr zu einem regelrechten Blütenteppich werden. Ab Mitte April bis in den Mai, etwa KW 16 bis 20, schieben sich unzählige kleine Blüten in Weiß, Rosa oder Rot durch das feine Blattgrün. Die Polster bleiben ganzjährig grün und geben Steingärten, Beeträndern und Mauerkronen auch außerhalb der Blüte Struktur. Als robuste Staude verträgt sie Trockenperioden ebenso wie kühle, halbschattige Standorte und eignet sich hervorragend als Bodendecker zwischen Steinen.
Pflegehinweise
Pflanze den Moossteinbrech an einem halbschattigen bis sonnigen Platz mit durchlässigem, humosem Boden; staunasse Stellen meidet er. In den ersten Wochen nach dem Setzen regelmäßig gießen, danach reicht Wasser in längeren Trockenphasen. Nach der Blüte im Mai kannst du verblühte Triebe leicht zurückschneiden, das fördert dichteres Wachstum und oft eine zweite, schwächere Blüte im Spätsommer. Alle drei bis vier Jahre lohnt sich eine Teilung der Polster im Frühherbst, so bleiben sie vital und du gewinnst gleich neue Pflanzen für andere Ecken im Garten. Winterschutz braucht die Sorte ‚Alpenglühen' wie auch die Wildform nicht, sie ist zuverlässig winterhart.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, mager, sandig
Der Moossteinbrech mag durchlässigen, eher mageren Boden, der nicht dauerhaft nass ist. Auf schweren, verdichteten Böden mische Sand oder feinen Kies unter, damit Staunässe im Winter keine Chance hat. Ein humoser Anteil hilft der Pflanze über trockene Sommerwochen, zu nährstoffreich darf es aber nicht werden. Kalk verträgt sie gut, ist aber kein Muss.
Düngung
Schwachzehrer
Der Moossteinbrech kommt als genügsame Polsterstaude ohne zusätzliche Düngung aus. Etwas gut verrotteter Kompost im Frühjahr reicht völlig, um den Neuaustrieb zu unterstützen. Zu üppige Nährstoffgaben lassen die Polster eher weich und krankheitsanfällig werden, deshalb lieber zurückhaltend bleiben.
Überwinterung
Der Moossteinbrech ist winterhart und bleibt auch im Beet draußen. Wichtig ist ein durchlässiger Standort, damit sich im Winter kein Wasser in den Polstern staut und sie faulen lässt. In sehr schneearmen, frostigen Wintern freut er sich über eine lockere Reisigauflage als Schutz vor austrocknenden Winden.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Stecklinge
Am einfachsten teilst du die Polster im zeitigen Frühjahr oder nach der Blüte im Frühsommer. Steche dazu ein Stück des Polsters mit Wurzeln ab und setze es an neuer Stelle gleich wieder ein. Alternativ lassen sich kleine, bewurzelte Triebspitzen als Stecklinge abtrennen und in sandig-humoses Substrat setzen. Halte die neuen Teilstücke die ersten Wochen gleichmäßig feucht, bis sie gut angewachsen sind.
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