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Melilotus officinalis

Echter Steinklee

Volksnamen: Gelber Steinklee, Honigklee, Bienenklee

Echter Steinklee

Foto: AnRo0002 · CC0 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Echte Steinklee (*Melilotus officinalis*) ist eine zweijährige Schmetterlingsblütlerin mit gelben Blütentrauben, die von Juni bis August blüht und Bienen sowie Hummeln in Scharen anzieht. In Kleingarten und Heimgarten wird er gern als Gründüngung genutzt: Seine tiefen Pfahlwurzeln lockern schwere Böden, und als Leguminose reichert er den Boden mit Stickstoff an. Getrocknet entfalten die Blätter den typischen Waldmeisterduft nach Cumarin, weshalb Steinklee traditionell in Kräuterkissen und als Tee für müde Beine geschätzt wird. Achtung: Bei falscher Lagerung oder Schimmelbildung kann aus dem Cumarin ein blutverdünnender Stoff entstehen, der für Tiere und Menschen gefährlich ist, deshalb gehört getrockneter Steinklee trocken und schimmelfrei gelagert und nicht in die Hände kleiner Kinder.

Pflegehinweise

Steinklee mag einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem, auch kalkhaltigem Boden und kommt mit Trockenheit gut zurecht. Die Aussaat erfolgt breitwürfig ab Mitte März KW 12 bis in den Mai, eine zweite Aussaat ist im August möglich; die Samen nur leicht mit Erde bedecken. Im ersten Jahr bildet die Pflanze vor allem Blattmasse, im zweiten Jahr folgen die Blüten, danach kannst du die ganze Pflanze als Gründüngung einarbeiten oder abschneiden. Regelmäßiges Ausdünnen sorgt für kräftigere Einzelpflanzen und bessere Durchlüftung im Bestand. Gieße nur in längeren Trockenphasen, staunasser Boden verträgt sich mit den tiefen Wurzeln nicht.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, kalkliebend, mager, trocken

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Der Echte Steinklee liebt kalkhaltige, durchlässige Böden und kommt auch auf mageren, trockenen Standorten gut zurecht. Staunässe verträgt er gar nicht, seine tiefe Pfahlwurzel erschließt sich Wasser aus tieferen Schichten selbst auf ausgetrockneten Flächen. Auf schweren, verdichteten Böden lockert er mit der Zeit sogar den Untergrund.

Düngung

Schwachzehrer

Als Leguminose bindet der Steinklee über seine Wurzelknöllchen Luftstickstoff und versorgt sich damit weitgehend selbst. Zusätzliche Düngung brauchst du nicht, im Gegenteil: zu nährstoffreiche Böden lassen ihn schlaff und krankheitsanfällig wachsen. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht als sanfte Starthilfe völlig aus.

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