Prunus fruticosa
Steppenkirsche
Volksnamen: Zwergweichsel, Steppenweichsel
Foto: Franz Xaver · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Steppenkirsche, botanisch Prunus fruticosa, ist ein niedrig bleibender Wildkirschen-Strauch aus den Steppen Ost- und Mitteleuropas. Sie bildet dichte, sommergrüne Büsche mit weißer Blütenpracht im Frühjahr und kleinen, sauren, dunkelroten Kirschen im Sommer. Wegen ihrer Wuchsform und der guten Bildung von Wurzelausläufern eignet sie sich hervorragend als blühende Hecke oder Sichtschutz in kleinen Gärten. Sie gilt als eine der frosthärtesten Kirschenarten überhaupt und übersteht auch strenge Kontinentalwinter ohne Schaden. Das Fruchtfleisch ist essbar und schmeckt roh eher herb, verarbeitet zu Marmelade oder Saft entfaltet es ein angenehm süßsäuerliches Aroma. Wie bei allen Kirschen und Pflaumen sind Kerne, Samen und Blätter giftig und gehören nicht auf den Teller. Iss also nur das Fruchtfleisch und schlucke die Kerne nicht.
Pflegehinweise
Die Steppenkirsche braucht kaum Pflege: Ein sonniger bis halbschattiger Platz mit durchlässigem, auch kargem Boden reicht ihr völlig. Gieße nur in der ersten Standzeit nach dem Pflanzen regelmäßig, danach kommt der Strauch mit Trockenheit gut zurecht. Schneide direkt nach der Ernte im Sommer, um die Form zu halten und alte Triebe zu verjüngen; ein starker Winterschnitt ist nicht nötig. Da die Steppenkirsche über Wurzelausläufer wächst, entferne unerwünschte Ausläufer frühzeitig, wenn du keine Hecke, sondern einen einzelnen Strauch möchtest. Dank ihrer enormen Frosthärte braucht sie keinen Winterschutz.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, mager, kalkliebend, trocken
Die Steppenkirsche stammt aus trockenen, offenen Steppenlagen und mag es entsprechend karg. Ein durchlässiger, eher magerer Boden mit Kalkanteil passt am besten, schwere und staunasse Böden verträgt sie schlecht. Als Unterlage oder wilde Wurzelform kommt sie auch auf sandigen, nährstoffarmen Standorten gut zurecht.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsame Wildart braucht die Steppenkirsche kaum Zusatzdüngung. Eine dünne Kompostgabe im zeitigen Frühjahr reicht völlig aus, um sie über die Saison zu bringen. Zu üppige Düngung fördert weiches Wachstum, das anfälliger für Frost und Pilzbefall wird.
Schnitt
Schneide die Steppenkirsche direkt nach der Ernte im Sommer, damit die Schnittwunden vor dem Winter gut verheilen können. Entferne dabei zu dichte, nach innen wachsende Triebe, damit Licht und Luft ans Holz kommen. Da die Art zu Wurzelausläufern neigt, lohnt es sich, überzählige Ausläufer im gleichen Zug auszugraben oder zu entfernen.
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