Matteuccia struthiopteris
Straußenfarn
Volksnamen: Straußfarn, Fiederfarn
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Straußenfarn bildet trichterförmige Blattrosetten aus sattgrünen, fein gefiederten Wedeln, die an einen aufrechten Federbusch erinnern. Über kriechende Ausläufer bildet er mit der Zeit größere Horste und eignet sich deshalb gut als Bodendecker im feuchten Schatten. Die jungen, noch eingerollten Wedeltriebe werden auch als Fiddleheads bezeichnet und gelten in manchen Regionen als essbare Delikatesse, sollten roh aber nicht verzehrt werden. Am Gartenteich, unter Gehölzen oder in einer schattigen Rabatte setzt er mit seiner symmetrischen Wuchsform einen ruhigen, strukturgebenden Akzent.
Pflegehinweise
Der Straußenfarn mag es dauerhaft feucht, gieße ihn in trockenen Sommerwochen regelmäßig nach, besonders an sonnigeren Standorten. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält den Wurzelbereich kühl und speichert Feuchtigkeit. Da er über Ausläufer wächst, gib ihm von Anfang an Platz oder setze eine Rhizomsperre, wenn du die Ausbreitung begrenzen willst. Verwelkte Wedel schneidest du im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr bodennah ab, die jungen Fiddleheads treiben ab Mitte April · KW 16 wieder aus. Dünger braucht er kaum, eine Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, durchlässig, nährstoffreich
Der Straußenfarn liebt einen feuchten, humusreichen Boden, wie er an Bachufern und in lichten Wäldern vorkommt. Staunässe verträgt er zeitweise, dauerhaft trockene oder sehr kalkhaltige Böden mag er dagegen gar nicht. Reich mit Laubkompost verbessert, dankt er dir mit kräftigem Wuchs und satten Wedeln. Ein halbschattiger Platz mit gleichmäßiger Feuchtigkeit ist ideal.
Düngung
Mittelzehrer
Im Frühjahr freut sich der Straußenfarn über eine Gabe reifen Kompost, der um den Wurzelbereich verteilt wird. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält den Boden feucht und liefert gleichzeitig langsam Nährstoffe nach. Eine zweite, leichte Kompostgabe im Frühsommer unterstützt das Wachstum neuer Wedel. Mehr braucht diese genügsame Waldpflanze in der Regel nicht.
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