Lupinus albus
Süßlupine
Volksnamen: Weiße Lupine, Speiselupine
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Süßlupine, botanisch Lupinus albus, ist eine hochwachsende Hülsenfrucht mit auffälligen weißen bis hellblauen Blütenkerzen. Sie sammelt Stickstoff aus der Luft und reichert damit den Boden an, deshalb schätzen viele Gärtner sie als Gründüngung. Die Samen enthalten viel pflanzliches Eiweiß und lassen sich nach dem Wässern zu einem milden Knabbersnack verarbeiten. Achte beim Kauf auf bitterstoffarme Sorten, denn wilde Lupinen und manche Zuchtformen enthalten Alkaloide, die roh und ungewässert unverträglich sind. Für Kinder und Haustiere sind ungewässerte Samen deshalb tabu.
Pflegehinweise
Säe die Samen ab Mitte April, sobald der Boden sich erwärmt hat, direkt ins Freiland; eine Vorquellung über Nacht beschleunigt die Keimung. Wähle einen sonnigen Standort mit lockerem, nicht zu kalkhaltigem Boden, denn Süßlupinen mögen es eher neutral bis leicht sauer. Gieße nur in längeren Trockenphasen, die tiefen Pfahlwurzeln erschließen sich Wasser meist selbst. Häufle junge Pflanzen leicht an, das gibt Halt gegen Wind, und ernte die Hülsen, sobald sie braun und trocken sind. Als Gründüngung schneidest du die Pflanzen vor der Samenreife ab und arbeitest das Grün flach in den Boden ein.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, kalkliebend, mager
Die Süßlupine mag lockeren, durchlässigen und eher mageren Boden ohne Staunässe. Im Gegensatz zu den meisten anderen Lupinenarten kommt sie gut mit kalkhaltigen Böden zurecht. Schwere, verdichtete oder dauerhaft feuchte Standorte meidet sie, dort faulen die tiefen Pfahlwurzeln leicht.
Als Gründünger und Stickstoffsammler bereitet die Süßlupine den Boden ideal für nachfolgende Starkzehrer vor. Baue sie nicht direkt nach anderen Hülsenfrüchten wieder an, damit sich keine bodenbürtigen Krankheiten aufbauen.
Düngung
Schwachzehrer
Als Leguminose versorgt sich die Süßlupine über ihre Wurzelknöllchen selbst mit Stickstoff und braucht deshalb keine zusätzliche Düngung. Eine Startgabe reifen Komposts bei der Aussaat reicht völlig aus. Zu nährstoffreicher Boden fördert vor allem Blattmasse und schwächt die Blüte.
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