Tamarix ramosissima
Tamariske
Volksnamen: Sommertamariske, Federbuschstrauch
Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Tamariske, botanisch *Tamarix ramosissima*, verzaubert von Juni bis September mit unzähligen feinen, rosafarbenen Blütenrispen, die wie ein zarter Federschleier über dem Strauch schweben. Die schuppenartigen, blaugrünen Nadeln erinnern an ein filigranes Nadelgehölz und geben der Pflanze auch ohne Blüte eine feine Struktur. Sie stammt aus salzigen, trockenen Steppen und Küstenregionen und ist entsprechend salztolerant sowie hitzeverträglich. Im Garten ist sie ein robuster Wind und Sichtschutz, der auch auf mageren, sandigen Böden gut zurechtkommt. Bienen und andere Insekten besuchen die Blüten gerne, was die Tamariske zu einem wertvollen Gehölz für naturnahe Gärten macht.
Pflegehinweise
Pflanze die Tamariske an einen vollsonnigen, warmen Standort mit durchlässigem Boden, idealerweise im Frühjahr ab Mitte April · KW 16 oder im Herbst ab Ende September · KW 39. Sie verträgt Trockenheit und Salz sehr gut, verzeiht darum lieber zu wenig als zu viel Gießen; staunasse Böden solltest du unbedingt vermeiden. Schneide die Sommertamariske im zeitigen Frühjahr, kurz bevor der Austrieb beginnt, kräftig zurück, da sie am diesjährigen Holz blüht und einen Rückschnitt gut verträgt. In den ersten ein bis zwei Standjahren hilft eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Kies dabei, den Wurzelbereich vor Frost zu schützen und Feuchtigkeit zu halten. An sehr windigen Küstenstandorten kannst du junge Pflanzen mit einem Pfahl stützen, bis sie gut verwurzelt sind.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, mager, trocken
Die Tamariske liebt durchlässige, sandige bis kiesige Böden und verträgt auch magere, trockene Standorte ohne Murren. Staunässe mag sie gar nicht, also pflanz sie nie in schwerem, verdichtetem Lehm ohne Drainage. Leicht alkalische bis kalkhaltige Böden passen ihr besonders gut, sie kommt aber auch mit salzigen Standorten nahe der Küste zurecht.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsamer Tiefwurzler braucht die Tamariske praktisch keine Düngung. Eine Kelle reifer Kompost im Frühjahr um den Wurzelbereich reicht völlig aus. Zu nährstoffreicher Boden fördert nur weiches, frostanfälliges Wachstum, deshalb lieber sparsam bleiben.
Schnitt
Da die Tamariske am neuen Holz blüht, schneidest du sie im Spätwinter kräftig zurück, etwa auf ein Drittel der Vorjahreshöhe. Das hält den Wuchs kompakt und fördert reichen Blütenflor im Sommer. Verzweigte, ältere Triebe darfst du ruhig bodennah auslichten, die Pflanze treibt zuverlässig wieder aus.
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