Hippuris vulgaris
Tannenwedel
Volksnamen: Gemeiner Tannenwedel, Wasserfichte
Foto: André Karwath aka Aka · CC BY-SA 2.5 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Tannenwedel ist eine heimische Sumpf- und Wasserpflanze, die mit ihren quirlig angeordneten, nadelartigen Blättern an kleine Tannenzweige erinnert. Aus dem Wasser ragen die steifen, unverzweigten Triebe bis zu 30 cm empor, während sich unter der Oberfläche weiche, schlaffe Blätter entwickeln. Von Juni bis Juli erscheinen unscheinbare, kleine Blüten in den Blattachseln. Hippuris vulgaris wächst am liebsten in nährstoffreichem Flachwasser bis 40 cm Tiefe und gilt als zuverlässiger Sauerstoffspender für Teich und Gartenteichrand.
Pflegehinweise
Pflanze den Tannenwedel in Körbe mit lehmiger Teicherde und setze ihn in eine Wassertiefe von 10 bis 40 cm. Er verträgt volle Sonne bis leichten Halbschatten und breitet sich über kriechende Rhizome zügig aus, deshalb lohnt sich ein Rückschnitt im Spätsommer, damit der Teich nicht zuwächst. Winterhart bleibt er auch bei Frost im Wasser stehen, ein Rückzug in frostfreie Tiefen ist nur bei sehr flachen Becken nötig. Teile die Horste alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr, um die Wuchskraft zu erhalten, und entferne regelmäßig abgestorbene Triebe, damit das Wasser klar bleibt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, lehmig, tonig
Der Tannenwedel wurzelt im schlammigen Grund von Teichen und Bachläufen und will dauerhaft nasse bis überflutete Böden. Nährstoffreicher, lehmiger bis toniger Untergrund mit einer Substratauflage von 10 bis 20 cm gibt den Rhizomen Halt. Kalkarmes bis neutrales Wasser verträgt er gut, staunasse Töpfe oder Körbe im Flachwasserbereich sind ideal.
Düngung
Schwachzehrer
Als Sumpf- und Flachwasserpflanze zieht der Tannenwedel seine Nährstoffe direkt aus dem Teichwasser und dem Bodenschlamm, eine zusätzliche Düngung braucht er nicht. Zu nährstoffreiches Wasser führt eher zu Algenwachstum als zu kräftigerem Trieb. Reicht die Nährstoffversorgung im Teich einmal nicht aus, hilft etwas gut verrotteter Kompost unter den Pflanzkörben.
Überwinterung
Der Tannenwedel ist winterhart und zieht sich im Herbst ins Rhizom zurück, sobald die Triebe braun werden. Steht der Wurzelstock frostfrei unter der Wasseroberfläche, etwa ab 30 cm Tiefe, übersteht er auch strenge Winter problemlos. In flachen Zonen oder kleinen Teichen lohnt es sich, den Pflanzkorb vor dem ersten Frost tiefer zu versetzen.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Stecklinge
Am einfachsten teilst du im Frühjahr oder Frühsommer den Wurzelstock mit einem scharfen Messer und setzt die Teilstücke einzeln in Pflanzkörbe. Auch Kopfstecklinge von etwa 10 bis 15 cm Länge bewurzeln zuverlässig, wenn du sie direkt ins feuchte Substrat oder Flachwasser steckst. Die neuen Pflanzen wurzeln innerhalb weniger Wochen ein und breiten sich danach über unterirdische Ausläufer von selbst weiter aus.
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