Sambucus racemosa
Traubenholunder
Volksnamen: Roter Holunder, Hirschholunder
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Traubenholunder ist ein heimischer, sommergrüner Strauch, der wild in Wäldern und an Waldrändern wächst und mit seinen dichten, gelbgrünen Blütenrispen im April und Mai zahlreiche Insekten anlockt. Ab dem Sommer trägt er auffällige, korallenrote Beeren in aufrechten Rispen, die für viele Vogelarten eine wichtige Nahrungsquelle sind. Achtung: Die roten Beeren sind roh giftig, besonders die Samen, und dürfen nur gekocht und ohne Kerne verarbeitet werden. Für Kinder und Haustiere sollten reife Beeren daher außer Reichweite bleiben. Im Gegensatz zum bekannteren Schwarzen Holunder spielt der Traubenholunder in der Küche kaum eine Rolle, dafür punktet er als wertvolles Vogelnährgehölz im naturnahen Garten.
Pflegehinweise
Der Traubenholunder mag einen halbschattigen bis sonnigen Platz mit lockerem, humosem Boden und verträgt auch etwas Trockenheit, sobald er eingewachsen ist. Ein Rückschnitt direkt nach der Blüte hält den Strauch kompakt; alte, verkahlte Triebe kannst du bodennah entfernen, damit sich neue, kräftige Triebe bilden. Gieße junge Pflanzen in den ersten ein bis zwei Jahren regelmäßig, danach reicht meist der natürliche Niederschlag. Da er heimisch und robust ist, braucht er außer gelegentlichem Mulchen im Frühjahr kaum Pflege. Pflanze ihn am besten im Herbst, Ende September bis Mitte Oktober, KW 39 bis 41, dann wurzelt er vor dem Winter gut ein.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
nährstoffreich, feucht, humos, lehmig
Der Traubenholunder mag frischen bis feuchten Boden mit viel Humus, wie er unter lichten Wäldern und an Waldrändern vorkommt. Lehmige, nährstoffreiche Erde sagt ihm mehr zu als sandiger, magerer Untergrund. Staunässe verträgt er nicht, ein durchlässiger Unterbau schützt die Wurzeln. An warmen, trockenen Standorten wächst er deutlich zögerlicher.
Düngung
Mittelzehrer
Eine Kelle reifer Kompost im zeitigen Frühjahr reicht dem Traubenholunder für die ganze Saison. Wer den Austrieb im Mai zusätzlich unterstützen möchte, mulcht mit gut verrottetem Laub oder Grasschnitt rund um den Wurzelbereich. Als Waldrand-Gehölz ist er an nährstoffreiche, aber nicht überdüngte Böden gewöhnt, mehr braucht er nicht.
Schnitt
Der Traubenholunder verträgt einen Auslichtungsschnitt im Spätwinter gut, bevor der Saft steigt. Entferne dabei alte, kahle Triebe bodennah, damit Licht und Luft ins Innere des Strauchs kommen. Ein Rückschnitt ist aber nicht zwingend nötig, er wächst auch ungeschnitten gesund und in schöner Form.
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