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Eutrema japonicum

Wasabi

Volksnamen: Japanischer Meerrettich

Wasabi

Foto: Qwert1234 · CC BY-SA 3.0 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Wasabi, botanisch Eutrema japonicum, stammt aus den kühlen Bachbetten japanischer Bergwälder und bringt dieses Zuhause im Anspruch klar mit: Er will es kühl, schattig und dauerhaft feucht, am liebsten mit leicht fließendem Wasser um die Wurzeln. Genutzt wird vor allem das scharfe Rhizom, das nach zwei bis drei Jahren Wachstum geerntet und frisch gerieben wird. Im Kleingarten oder Balkonkübel gelingt Wasabi nur mit viel Geduld und einem schattigen, windgeschützten Platz, etwa unter Bäumen oder an der Nordseite eines Gewächshauses. Direkte Sonne und austrocknende Erde verzeiht die Pflanze kaum, dafür belohnt sie dich am Ende mit einem Rhizom, das mit gekauftem Wasabi-Pulver kaum zu vergleichen ist.

Pflegehinweise

Halte die Erde ganzjährig gleichmäßig feucht bis nass, am besten mit torfarmem, humusreichem Substrat und guter Drainage, damit die Wurzeln nicht faulen. Wähle einen halbschattigen bis schattigen Standort, denn direkte Mittagssonne verbrennt die Blätter schnell. Mulche die Fläche, damit die Feuchtigkeit im Boden bleibt und die Wurzeln kühl gehalten werden. Dünge sparsam mit reifem Kompost im Frühjahr und Sommer, mehr braucht Wasabi in der Regel nicht. Schütze junge Pflanzen im ersten Winter mit einer Laubschicht, ausgewachsene Rhizome vertragen leichten Frost bis etwa minus 5 Grad ohne Probleme.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–78.0

Bodenart

feucht, humos, durchlässig, nährstoffreich

LichtHalbschatten
Sonnenstundenmind. 3 h am Tag
WinterhärteWinterhart mit Schutz
FruchtfolgeKohlgewächse
WasserbedarfHoch

Wasabi mag es dauerhaft feucht, aber nie staunass. Ein humoser, lockerer Boden mit guter Drainage ahmt die Bachufer seiner japanischen Heimat nach. Mageren oder verdichteten Boden vorher mit reifem Kompost auflockern und anreichern.

Wasabi gehört botanisch zu den Kreuzblütlern, daher gilt hier dieselbe Anbaupause wie bei Kohlgewächsen.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Apr–Jul

Von April bis Juli alle paar Wochen mit gut ausgereiftem Kompost oder verdünnter Pflanzenjauche versorgen. Wasabi dankt eine gleichmäßige, sanfte Nährstoffgabe mehr als starke Einzeldüngungen. Ab August die Düngung reduzieren, damit die Pflanze in Ruhe ins Winterhalbjahr wächst.

Überwinterung

Wasabi ist winterhart und übersteht milde Fröste im Freiland problemlos, sofern der Wurzelbereich vor Frost geschützt bleibt. Eine Mulchschicht aus Laub oder Stroh hält den Boden gleichmäßig feucht und schützt die Wurzeln in kalten Nächten. In Kübelkultur überwintert die Pflanze am besten kühl und geschützt, zum Beispiel in einem Kalthaus.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Teilung
  • Kindel

Wasabi lässt sich am zuverlässigsten über die Teilung etablierter Horste vermehren, idealerweise im Frühjahr beim Austrieb. Seitentriebe und Ableger an der Basis der Mutterpflanze wachsen nach dem Abtrennen gut eigenständig weiter. Aussaat ist möglich, aber deutlich langsamer und die Keimung braucht kühle, gleichmäßig feuchte Bedingungen über mehrere Wochen. Für schnelle Ernteerfolge sind Teilstücke die verlässlichere Wahl.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

besonders bewährt

Hülsenfrüchtler sammeln Stickstoff im Boden, von dem Kohlgewächse als Starkzehrer profitieren.

Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Doldenblütler (Apiaceae)

Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.

Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Lippenblütler (Lamiaceae)

Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.

Zum Beispiel LavendelThymianBasilikumRosmarinSalbeiYsop und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae)

Kapuzinerkresse dient als Fangpflanze. Blattläuse und Kohlweißling befallen lieber sie als die Kohlgewächse daneben.

Zum Beispiel KapuzinerkresseMashua

Quelle: Fangpflanzen-Praxis im biologischen Gartenbau

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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