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Eupatorium cannabinum

Wasserdost

Volksnamen: Kunigundenkraut, Wasserhanf

Wasserdost

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Wasserdost ist eine heimische Staude, die an feuchten Standorten bis zu 1,50 Meter hoch wird. Von Juli bis September zeigt er große, rosa gefärbte Doldenblüten, die zu den beliebtesten Anlaufstellen für Schmetterlinge und andere Insekten im Garten gehören. Der botanische Name Eupatorium cannabinum verweist auf die hanfähnliche Blattform, mit echtem Hanf ist die Pflanze aber nicht verwandt. In der traditionellen Kräuterkunde wurde der Wasserdost früher genutzt, für den Hausgarten steht heute klar der ökologische Wert im Vordergrund. Wichtig: Der Wasserdost ist giftig, alle Pflanzenteile können beim Verzehr schaden. Setze ihn deshalb mit Bedacht ein und halte kleine Kinder und Haustiere davon ab, an der Pflanze zu knabbern.

Pflegehinweise

Wähle einen feuchten bis nassen Standort in Sonne oder Halbschatten, etwa am Teichrand oder in der Nähe einer Regentonne. Der Boden darf gerne schwer und nährstoffreich sein, Staunässe verträgt der Wasserdost besser als Trockenheit. Gieße in heißen Sommerwochen regelmäßig nach, besonders wenn die Pflanze noch jung ist. Schneide die Stängel im späten Winter, etwa Ende Februar bis Anfang März, bodennah zurück, so treibt die Staude im Frühjahr kräftig neu aus. Lass verblühte Dolden über den Herbst stehen, sie bieten Vögeln Sämereien und Insekten Winterquartier.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

feucht, nährstoffreich, humos, lehmig

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart

Wasserdost stammt von Ufern und Feuchtwiesen und will es entsprechend feucht bis nass haben. Ein humoser, nährstoffreicher Lehmboden mit guter Wasserhaltekraft passt am besten, staunasse Stellen am Teichrand verträgt die Pflanze problemlos. Auf trockenem, sandigem Boden bleibt sie deutlich kleiner und blüht schwächer.

Düngung

Mittelzehrer

Eine Kelle Kompost im zeitigen Frühjahr rund um den Wurzelbereich reicht als Startversorgung meist aus. Wer üppige Blüten für Schmetterlinge und Bienen fördern möchte, gibt Anfang Juni noch eine Portion gut verrotteten Mist oder Kompost dazu. Mulch aus Laub oder Rasenschnitt hält die Feuchtigkeit im Boden und liefert nebenbei Nährstoffe nach.

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