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Ranunculus aquatilis

Wasserhahnenfuß

Volksnamen: Flutender Hahnenfuß, Wasser-Hahnenfuß

Wasserhahnenfuß

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Wasserhahnenfuß, botanisch Ranunculus aquatilis, ist eine heimische Schwimmblattpflanze für Teich und Gartenweiher. Von Mai bis in den August streckt er kleine weiße Blüten mit gelbem Zentrum über die Wasseroberfläche, während unter Wasser fein gefiedertes, fast haarfeines Laub wächst. Als Sauerstoffspender und beliebtes Laichkraut sorgt er für klares Wasser und bietet Fischen sowie Amphibien Deckung und Ablageplatz. Wie alle Hahnenfußgewächse ist er giftig: Der Pflanzensaft reizt Haut und Schleimhäute, kann beim Berühren zu Rötung und Bläschen führen und ist beim Verschlucken für Mensch und Tier unverträglich. Trage beim Zurückschneiden am besten Handschuhe und halte Kinder und Haustiere vom frischen Pflanzensaft fern. Für naturnahe Teiche ab etwa 30 bis 60 cm Wassertiefe ist er dennoch eine wertvolle Bereicherung.

Pflegehinweise

Pflanze den Wasserhahnenfuß in einen Pflanzkorb mit lehmiger Teicherde und setze ihn in eine Wassertiefe von 30 bis 60 cm, an einem sonnigen bis halbschattigen Platz im Teich. Er braucht keine Düngung; zu nährstoffreiches Wasser fördert eher Algen als sein eigenes Wachstum. Schneide überhandnehmende Triebe im Frühsommer, etwa ab KW 22, mit einer Schere zurück, damit die Wasseroberfläche nicht komplett zuwächst. Trage dabei Handschuhe, weil der Pflanzensaft die Haut reizen kann. Winterhart bleibt die Pflanze meist als Wurzelstock am Teichgrund und treibt im Frühjahr, spätestens ab KW 13, wieder neu aus. Entferne im Herbst abgestorbene Pflanzenteile, damit sie im Wasser nicht zu Faulschlamm werden.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

feucht, nährstoffreich, lehmig, tonig

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 5 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Der Wasserhahnenfuß braucht keinen klassischen Gartenboden, sondern nährstoffreichen Schlamm am Grund von Teich oder Bachlauf. Er wächst am liebsten in stehendem oder langsam fließendem Süßwasser mit lehmig-tonigem Untergrund. Kalkhaltiges, mineralreiches Wasser fördert das Wachstum spürbar, stark saures Moorwasser meidet er dagegen.

Düngung

Schwachzehrer

Als Wildpflanze im Wasser braucht der Wasserhahnenfuß keine zusätzliche Düngung. Zu nährstoffreiches Wasser fördert eher Algen als die Pflanze selbst. Eine dünne Schicht Teicherde oder Lehm beim Einsetzen reicht als Startkapital völlig aus.

Überwinterung

Der Wasserhahnenfuß ist winterhart und zieht sich im Herbst zurück, sobald das Wasser kälter wird. Die Rhizome überdauern am Gewässergrund, solange dieser nicht bis auf den Grund durchfriert. In flachen Gartenteichen hilft es, eine eisfreie Zone offen zu halten, damit Gasaustausch stattfinden kann.

Vermehrung

Methoden

  • Teilung
  • Stecklinge

Am einfachsten vermehrst du den Wasserhahnenfuß über Teilstücke der Ranken, die du einfach abschneidest und an anderer Stelle im Wasser verankerst. Auch die Teilung ganzer Horste im Frühjahr funktioniert gut, wenn die Pflanze wieder austreibt. Neue Triebe bilden rasch eigene Wurzeln und wachsen selbstständig weiter. Von KW 13 bis KW 22 ist die beste Zeit für diese Arbeit, wenn das Wasser sich erwärmt.

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