Mentha aquatica
Wasserminze
Volksnamen: Bachminze
Foto: Burschik at English Wikipedia · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Wasserminze, botanisch Mentha aquatica, ist eine heimische Staude für den Teichrand und flaches Wasser bis etwa 10 cm Tiefe. Sie wächst kriechend über Ausläufer, bildet dichte, aromatische Horste und trägt von Juli bis September lila Blütenköpfchen an den Triebspitzen. Bienen, Hummeln und Schwebfliegen besuchen die Blüten in großer Zahl, damit gehört sie zu den ergiebigsten Bienenweiden am Gartenteich. Die Blätter duften intensiv minzig und eignen sich frisch oder getrocknet für Tee. In milden Wintern bleibt sie halb immergrün, in kalten Wintern zieht sie sich unter die Wasseroberfläche zurück und treibt im Frühjahr neu aus.
Pflegehinweise
Pflanze die Wasserminze in Körbe oder begrenzte Zonen am Teichrand, sonst breitet sie sich über Ausläufer schnell im ganzen Flachwasserbereich aus. Sie mag volle Sonne bis Halbschatten und ständig nasse bis überstaute Füße, ein Substrat aus Lehm oder Teicherde reicht ihr völlig. Schneide verblühte Triebe im Spätsommer zurück, so bleibt der Horst kompakt und treibt danach nochmal frisch aus. Im Winter kannst du die Pflanze stehen lassen, die Wurzeln im Wasser sind ausreichend frostgeschützt. Teile größere Horste alle paar Jahre im Frühjahr, das hält sie vital und verhindert, dass sie Nachbarpflanzen am Teichrand verdrängt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, nährstoffreich, lehmig
Die Wasserminze wächst am liebsten mit den Wurzeln im Nassen, etwa am Teichrand, im Sumpfbeet oder in einem großen Gefäß ohne Abzugsloch. Ein humoser, nährstoffreicher Boden mit guter Wasserspeicherung passt am besten, ein sandiger oder trockener Standort bremst das Wachstum spürbar. Staunässe verträgt sie problemlos, das unterscheidet sie von den meisten anderen Minzen.
Düngung
Mittelzehrer
Eine Gabe reifer Komposterde im Frühjahr reicht für die ganze Saison meist schon aus. Wächst die Wasserminze in einem Pflanzgefäß am Teich, hilft eine dünne Schicht organischen Dauerdüngers zu Vegetationsbeginn beim kräftigen Austrieb. Wer stattdessen einfach im Sumpfbeet oder direkt am Wasser pflanzt, kann meist ganz auf Düngung verzichten.
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