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Trapa natans

Wassernuss

Volksnamen: Wasserkastanie, Jesuitennuss

Wassernuss

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Wassernuss, botanisch Trapa natans, ist eine einjährige Schwimmblattpflanze für warme, stille Flachwasserzonen. Ihre rautenförmigen, glänzenden Blätter bilden dichte Rosetten an der Wasseroberfläche, darunter reifen die stacheligen, stärkehaltigen Nüsse, die geröstet oder gekocht ein nussig mildes Aroma entfalten. In Deutschland ist die Art heimisch, aber selten geworden und steht unter Naturschutz: Pflanzen oder Samen gehören ausschließlich aus dem Gartenfachhandel in deinen Kübel, niemals aus freier Natur entnommen. Für den Hausgarten eignet sich die Wassernuss besonders für einen sonnigen Mini-Teich oder einen großen wasserdichten Kübel ohne Abfluss.

Pflegehinweise

Setz die Jungpflanzen erst, wenn das Wasser dauerhaft warm ist, ab Mitte Mai etwa KW 20, denn Kälte verträgt die Wassernuss gar nicht. Der Kübel oder Teich braucht volle Sonne, stehendes bis leicht bewegtes Wasser und eine Wassertiefe von etwa 30 bis 60 cm über einer nährstoffreichen Substratschicht. Halte die Wasseroberfläche frei von Konkurrenzpflanzen, damit sich die Blattrosetten gut ausbreiten können, und dünge sparsam mit reifem Kompost im Wurzelbereich. Ab September lässt sich ernten, sobald sich die reifen Nüsse von den Rosetten lösen und auf den Boden sinken; schöpfe sie regelmäßig ab, bevor sie versinken. Da die Pflanze einjährig ist und Frost nicht übersteht, endet die Saison mit dem ersten Kälteeinbruch von selbst; für das nächste Jahr sammelst du reife Nüsse zur Aussaat oder kaufst neue Jungpflanzen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

feucht, nährstoffreich, humos, lehmig

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfHoch

Die Wassernuss wächst frei schwimmend auf ruhigen, nährstoffreichen Gewässern mit weichem, schlammigem Grund. Sie braucht keinen klassischen Gartenboden, sondern flaches, warmes Stillwasser mit humosem Bodensatz als Nährstoffquelle. Kalkarmes bis leicht kalkhaltiges Wasser verträgt sie gut, wichtig ist vor allem die Nährstofffülle im Sediment.

Düngung

Mittelzehrer

In einem gut eingefahrenen Teich mit nährstoffreichem Schlamm braucht die Wassernuss keine zusätzliche Düngung. Wenn das Wasser sehr klar und nährstoffarm ist, hilft etwas reifer Kompost oder Teicherde am Gewässergrund beim Einsetzen der Jungpflanzen. Verzichte auf Düngung während der Blüte, damit das Wasser nicht kippt.

Überwinterung

Die Wassernuss selbst stirbt nach der Fruchtreife im Herbst ab, ihre stacheligen Nüsse überwintern jedoch am Gewässergrund und keimen im Frühjahr neu. Lass die reifen Nüsse einfach im Teich absinken, ein Schutz vor Frost ist nicht nötig. In sehr flachen Gewässern, die komplett durchfrieren, kannst du einige Nüsse in einem Gefäß mit feuchtem Substrat frostfrei überwintern.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat

Die Vermehrung erfolgt ausschließlich über die charakteristischen, hornartigen Nüsse, die im Herbst zu Boden sinken. Sammle reife Nüsse oder lass sie im Teich verbleiben, sie keimen von selbst, sobald das Wasser sich im Frühjahr erwärmt. Für den gezielten Neustart in einem anderen Gewässer legst du die Nüsse einfach flach ins Wasser, sie sinken von allein zum Grund. Halte das Wasser bis zur Keimung ruhig und warm, dann bilden sich rasch neue Rosetten.

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