Ruta graveolens
Weinraute
Volksnamen: Gartenraute, Weinkraut
Foto: Kurt Stüber [1] · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Weinraute, botanisch *Ruta graveolens*, ist ein blaugrüner, immergrüner Halbstrauch aus dem Mittelmeerraum, der seit der Antike als Gewürz und Heilkraut kultiviert wird. Die fein gefiederten Blätter verströmen einen intensiven, herb bitteren Duft und werden traditionell nur sparsam zum Würzen verwendet. Wichtig: Der Pflanzensaft ist phototoxisch, das heißt in Verbindung mit Sonnenlicht kann Hautkontakt zu schmerzhaften Rötungen und Blasen führen, besonders an warmen, sonnigen Tagen. Kinder und Haustiere sollten daher nicht direkt mit der Pflanze hantieren, und auch beim Rückschnitt ist Vorsicht geboten. Als Zierpflanze setzt die Weinraute mit ihrem silbrig blaugrünen Laub dennoch schöne Akzente im Kräuterbeet.
Pflegehinweise
Weinraute mag einen sonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden; stehende Nässe verträgt sie nicht. Gieße erst, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist, und dünge nur zurückhaltend. Nach der Blüte im Spätsommer kannst du den Halbstrauch zurückschneiden, damit er kompakt bleibt und im nächsten Jahr dicht nachtreibt. Im Kübel überwintert sie am besten hell und kühl, im Freiland ist sie an geschützten Standorten meist winterhart. Trage bei der Ernte an sonnigen Tagen lange Ärmel und Handschuhe, da der Pflanzensaft auf der Haut zu Hautreizungen führen kann.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, mager, kalkliebend, trocken
Die Weinraute liebt durchlässigen, mageren Boden und verträgt keine Staunässe. Ein sonniger, warmer Platz mit steinigem oder sandigem Untergrund erinnert an ihre mediterrane Heimat und lässt sie am kräftigsten wachsen. Zu nährstoffreiche oder schwere Erde quittiert sie mit schwachem Wuchs und weniger intensivem Aroma.
Düngung
Schwachzehrer
Die Weinraute braucht praktisch keine Düngung und wächst auf magerem Boden am gesündesten. Im Frühjahr reicht eine dünne Schicht reifer Kompost rund um die Pflanze, mehr nicht. Wird zu üppig gedüngt, treibt sie viel weiches Blattgrün und wird anfälliger für Fäulnis im Winter.
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