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Dipsacus fullonum

Wilde Karde

Volksnamen: Weberkarde, Venusbad

Wilde Karde

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Wilde Karde ist eine zweijährige Wildstaude, die im ersten Jahr eine bodennahe Blattrosette bildet und erst im zweiten Jahr bis zu zwei Meter hoch aufschießt. Die stacheligen, eiförmigen Blütenköpfe stehen von Juli bis September in zartem Lila und sind ein Magnet für Wildbienen und Hummeln. Nach der Blüte trocknen die Köpfe zu markanten braunen Fruchtständen, an denen sich im Winter gerne Stieglitze und andere Körnerfresser bedienen. Als architektonische Pflanze setzt die Karde selbst in der kalten Jahreszeit noch Akzente im Beet. Einmal angesiedelt versamt sie sich gern selbst, ohne dabei aufdringlich zu werden.

Pflegehinweise

Die Wilde Karde mag einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem, nicht zu magerem Boden. Gieße die junge Rosette im ersten Standjahr bei Trockenheit, danach kommt die Pflanze mit wenig Wasser gut zurecht. Ein Rückschnitt ist meist überflüssig; lass die vertrockneten Blütenköpfe stehen, so haben Vögel im Winter etwas zu picken und die Selbstaussaat für das nächste Jahr ist gesichert. Staunässe solltest du vermeiden, sonst faulen die Wurzeln. Da die Stacheln recht robust sind, lohnt sich beim Pflegen ein Griff zu festen Handschuhen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, mager, trocken, kalkliebend

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Die Wilde Karde liebt trockene bis mäßig frische, durchlässige Böden und kommt auch auf mageren Standorten gut zurecht. Kalkhaltige, lehmige oder sandige Böden mit etwas Nährstoffen sagen ihr besonders zu. Staunässe verträgt sie schlecht, daher eignen sich Standorte an Wegrändern oder auf Böschungen gut. Ein zu fetter Boden lässt die Pflanze zwar wuchern, schadet der Blütenpracht aber nicht.

Düngung

Schwachzehrer

Die Wilde Karde ist eine genügsame Wildstaude und kommt ohne zusätzliche Düngung aus. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht als Starthilfe für junge Rosetten völlig aus. Auf mageren, kargen Standorten wächst sie sogar kräftiger und blüht üppiger als auf nährstoffreichem Boden.

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