Eriophorum angustifolium
Schmalblättriges Wollgras
Volksnamen: Wollgras
Foto: W. Bulach · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Das Schmalblättrige Wollgras ist ein heimisches Sauergrasgewächs, das in Mooren und nassen Wiesen wächst und ab Mitte Mai · KW 20 seine namensgebenden weißen Wattebüschel zeigt. Botanisch heißt die Art Eriophorum angustifolium, im Gartenkontext reicht der deutsche Name völlig aus. Die schmalen, grasartigen Blätter bilden lockere Horste und bieten mit den flauschigen Fruchtständen einen reizvollen Kontrast zu dunklem Moorbeetgrün. Die Pflanze ist ungiftig und eignet sich auch für naturnahe Gärten mit Kindern. Sie braucht dauerhaft feuchten, sauren und kalkfreien Boden, deshalb passt sie am besten ins Moor oder Feuchtbeet, nicht ins normale Staudenbeet.
Pflegehinweise
Wollgras will es dauerhaft nass: Der Wurzelbereich darf nie austrocknen, ein Moorbeet oder die feuchte Zone am Teichrand passen ideal. Verwende ausschließlich kalkfreies, torfarmes bis saures Substrat, zum Beispiel eine Mischung aus Sand und Rindenhumus. Gieße bei Bedarf mit Regenwasser statt Leitungswasser, denn kalkhaltiges Wasser stört das saure Milieu. Im Frühjahr freust du dich über die weißen Wollköpfchen, verwelkte Blütenstände kannst du danach einfach abschneiden. Ein Rückschnitt der Blätter im späten Winter hält den Horst kompakt und regt den Neuaustrieb an.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, sandig, mager, kalkmeidend
Das Wollgras liebt es dauerhaft nass bis staunass, am liebsten in einem Moor- oder Sumpfbeet mit torfigem, saurem Boden. Ein sandig-humoses, nährstoffarmes Substrat mit niedrigem pH-Wert kommt seiner Herkunft aus Mooren am nächsten. Kalkhaltige oder stark verdichtete Böden meidest du besser, sie bremsen das Wachstum spürbar.
Düngung
Schwachzehrer
Als Moorpflanze braucht das Wollgras praktisch keine Düngung, ein nährstoffarmer Standort reicht ihm völlig aus. Im Frühjahr kannst du eine dünne Schicht gut verrotteten Kompost am Rand des Beetes einarbeiten, wenn der Boden mit der Zeit ausmagert. Wichtiger als Dünger ist konstante Feuchtigkeit, die hält die Pflanze zufrieden.
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