Stachys byzantina
Wollziest
Volksnamen: Eselsohr, Hasenohr
Foto: Jean-Pol GRANDMONT · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Wollziest, botanisch Stachys byzantina, ist eine niedrige Beetstaude mit dicht silbrig behaartem Laub, das an weiche Tierohren erinnert. Die Blätter fühlen sich samtig an und bilden das ganze Jahr über einen dichten, grauweißen Teppich am Beetrand. Im Sommer schieben sich zarte violette Blütenähren auf Stielen bis 40 cm Höhe empor, die von Hummeln und Bienen gerne besucht werden. Als robuste Steppenpflanze verträgt der Wollziest Hitze und Trockenheit sehr gut und eignet sich hervorragend für sonnige Beeteinfassungen und Kiesgärten.
Pflegehinweise
Pflanze den Wollziest an einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Staunässe verträgt er schlecht, besonders im Winter führt sie schnell zu faulenden Blattrosetten. Gieße nur in längeren Trockenphasen nach dem Anwachsen, ansonsten kommt die Pflanze mit natürlichen Niederschlägen aus. Schneide verblühte Blütenstände im Spätsommer zurück und entferne im Frühjahr, etwa Anfang April KW 14, welke Blattpartien, damit sich das Laub frisch und dicht neu bildet. Alle drei bis vier Jahre lohnt sich eine Teilung der Horste, das hält die Pflanze vital und verhindert ein Verkahlen von innen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, mager, sandig, trocken
Wollziest liebt es trocken und durchlässig, am liebsten in magerem, sandigem Boden ohne Staunässe. Schwere, lehmige Böden solltest du mit Sand oder feinem Kies auflockern, sonst faulen die filzigen Blätter am Wurzelhals. Nährstoffreiche Erde lässt die Pflanze zwar wachsen, aber die charakteristische silbrige Behaarung wird dünner und weniger dicht.
Düngung
Schwachzehrer
Wollziest braucht praktisch keine Düngung, im Gegenteil, zu nährstoffreicher Boden schadet ihm eher. Im Frühjahr reicht eine dünne Schicht reifer Komposterde rund um die Pflanze, wenn der Boden von Natur aus sehr mager ist. Mehr Aufmerksamkeit verdient die Drainage als die Nährstoffversorgung.
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