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Stachys byzantina

Wollziest

Volksnamen: Eselsohr, Hasenohr

Wollziest

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Wollziest, botanisch Stachys byzantina, ist eine niedrige Beetstaude mit dicht silbrig behaartem Laub, das an weiche Tierohren erinnert. Die Blätter fühlen sich samtig an und bilden das ganze Jahr über einen dichten, grauweißen Teppich am Beetrand. Im Sommer schieben sich zarte violette Blütenähren auf Stielen bis 40 cm Höhe empor, die von Hummeln und Bienen gerne besucht werden. Als robuste Steppenpflanze verträgt der Wollziest Hitze und Trockenheit sehr gut und eignet sich hervorragend für sonnige Beeteinfassungen und Kiesgärten.

Pflegehinweise

Pflanze den Wollziest an einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Staunässe verträgt er schlecht, besonders im Winter führt sie schnell zu faulenden Blattrosetten. Gieße nur in längeren Trockenphasen nach dem Anwachsen, ansonsten kommt die Pflanze mit natürlichen Niederschlägen aus. Schneide verblühte Blütenstände im Spätsommer zurück und entferne im Frühjahr, etwa Anfang April KW 14, welke Blattpartien, damit sich das Laub frisch und dicht neu bildet. Alle drei bis vier Jahre lohnt sich eine Teilung der Horste, das hält die Pflanze vital und verhindert ein Verkahlen von innen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.88.0

Bodenart

durchlässig, mager, sandig, trocken

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Wollziest liebt es trocken und durchlässig, am liebsten in magerem, sandigem Boden ohne Staunässe. Schwere, lehmige Böden solltest du mit Sand oder feinem Kies auflockern, sonst faulen die filzigen Blätter am Wurzelhals. Nährstoffreiche Erde lässt die Pflanze zwar wachsen, aber die charakteristische silbrige Behaarung wird dünner und weniger dicht.

Düngung

Schwachzehrer

Wollziest braucht praktisch keine Düngung, im Gegenteil, zu nährstoffreicher Boden schadet ihm eher. Im Frühjahr reicht eine dünne Schicht reifer Komposterde rund um die Pflanze, wenn der Boden von Natur aus sehr mager ist. Mehr Aufmerksamkeit verdient die Drainage als die Nährstoffversorgung.

Überwinterung

Wollziest ist winterhart und übersteht deutsche Winter meist problemlos im Freien. Die größte Gefahr ist nicht die Kälte, sondern Nässe, staunasser Boden im Winter lässt die Horste faulen. Auf schweren Böden hilft eine Lage Kies oder Splitt um den Wurzelbereich, damit Regen und Schmelzwasser schnell abfließen.

Vermehrung

Methoden

  • Teilung
  • Stecklinge
  • Aussaat

Am einfachsten teilst du im Frühjahr oder Frühherbst etablierte Horste und pflanzt die Teilstücke gleich an einem neuen, sonnigen Platz ein. Auch über Stecklinge lässt sich Wollziest gut vermehren, ein nicht blühender Trieb bewurzelt in magerem, durchlässigem Substrat innerhalb weniger Wochen. Aussaat ist möglich, dauert aber länger bis zur ersten Blüte und die Sämlinge zeigen manchmal eine schwächere Behaarung als die Mutterpflanze. Teilung liefert dir am schnellsten kräftige, dicht filzige Jungpflanzen.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

besonders bewährt

Basilikum neben Tomate und Paprika verbessert nachweislich den Geschmack und hält Weiße Fliege und Blattläuse fern.

Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Kreuzblütler (Brassicaceae)

Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.

Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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