Dioscorea polystachya
Lichtwurzel
Volksnamen: Chinesische Yamswurzel, Klimmknolle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Lichtwurzel, botanisch Dioscorea polystachya, ist eine winterharte Kletterpflanze aus Ostasien und liefert eine lange, stiftförmige Knolle, die roh oder gekocht wie Yams schmeckt. Anders als die meisten Yams-Arten ist sie eine der wenigen, deren Knolle auch roh verzehrbar ist; in der rohen Schale sitzen jedoch feine Kristallnadeln, die beim Schälen und Reiben die Haut reizen können, daher lohnen sich Handschuhe und ein kurzes Wässern. Die Triebe ranken meterhoch an Rankhilfen und bilden im Spätsommer kleine Brutknöllchen in den Blattachseln, aus denen ebenfalls neue Pflanzen wachsen. Genau diese Brutknöllchen und das ausdauernde Wurzelsystem machen die Pflanze auf lockerem Boden ausbreitungsfreudig; ein Standort mit Wurzelsperre oder Kübelkultur verhindert ungewolltes Wuchern im Beet. Einmal etabliert, kehrt die Lichtwurzel Jahr für Jahr zuverlässig zurück und liefert im Herbst reichlich Ertrag.
Pflegehinweise
Pflanze die Wurzelstücke oder Brutknöllchen ab Mitte April · KW 16 bis Ende Mai · KW 21 in tiefgründigen, lockeren Boden, sobald keine Fröste mehr drohen. Stelle von Anfang an eine stabile, mindestens 2 Meter hohe Rankhilfe bereit, denn die Triebe wachsen schnell und schwer in die Höhe. Halte den Boden gleichmäßig feucht, aber vermeide Staunässe, und mulche im Sommer gegen Austrocknung. Sammle im Herbst abfallende Brutknöllchen konsequent ein, wenn du eine Ausbreitung im Beet nicht möchtest. Geerntet wird ab Oktober · KW 40, sobald das Laub gelb wird; die Knolle lässt sich mit einem Spaten vorsichtig freilegen, da sie leicht abbricht. Trage beim Schälen der rohen Knolle Handschuhe, denn die Schale kann die Haut reizen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, nährstoffreich, sandig
Die Lichtwurzel mag lockeren, tiefgründigen Boden, in dem sich die langen Wurzelknollen ungehindert ausdehnen können. Schwere, verdichtete Böden bremsen das Wachstum und erschweren die Ernte. Sandig-humoser Boden mit guter Drainage und viel organischer Substanz ist ideal, Staunässe verträgt die Pflanze nicht.
Düngung
Mittelzehrer
Vor dem Pflanzen arbeitest du reifen Kompost tief in den Boden ein, damit er den Wurzeln direkt zur Verfügung steht. Während der Hauptwachstumsphase von Mai bis Juli gibst du alle paar Wochen eine Kelle Kompost oder verdünnte Pflanzenjauche. Ab August reduzierst du die Nährstoffgaben, damit die Knolle in Ruhe ausreift.
Erfahrungen aus echten Gärten
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