Hamamelis mollis
Zaubernuss
Volksnamen: Chinesische Zaubernuss
Foto: Kurt Stüber [1] · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Zaubernuss (Hamamelis mollis) ist ein sommergrüner Strauch, der als einer der ersten Blüher im Gartenjahr für Farbe sorgt. Von Januar bis Februar, oft schon vor dem Laubaustrieb, öffnen sich die feinen, gelben Fadenblüten direkt an den kahlen Zweigen und verströmen einen zarten, süßlichen Duft. Im Herbst zeigt sich der Strauch noch einmal mit warmem Gelb bis Orange im Laub, bevor die Blätter fallen. Als Wildform stammt sie ursprünglich aus China, ist bei uns aber längst ein beliebter Winterblüher für Vorgärten und Gehölzränder.
Pflegehinweise
Pflanze deine Zaubernuss an einen halbschattigen bis sonnigen Standort mit lockerem, humosem und leicht saurem Boden. Gieße besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung regelmäßig, denn Staunässe und Trockenheit mag sie beide nicht. Ein Rückschnitt ist selten nötig; entferne nach der Blüte im Frühjahr höchstens abgestorbene oder sich kreuzende Zweige. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält den Wurzelbereich feucht und schützt vor Frost. Wähle den Standort mit Bedacht, denn die Zaubernuss verträgt Verpflanzen im Alter nur schlecht.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, nährstoffreich, feucht
Die Zaubernuss mag einen lockeren, humusreichen Boden, der Feuchtigkeit hält, aber keine Staunässe zulässt. Am wohlsten fühlt sie sich auf leicht saurem bis schwach neutralem Boden; stark kalkhaltige Böden verträgt sie schlecht. Arbeite beim Pflanzen reichlich Kompost oder Laubhumus ein, das kommt der Wurzelentwicklung zugute.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsamer Wildstrauch braucht die Zaubernuss kaum Zusatzdüngung. Eine Mulchschicht aus Laubkompost im Frühjahr reicht meist völlig aus, um sie mit Nährstoffen zu versorgen. Auf mageren Böden kannst du im zeitigen Frühjahr etwas gut verrotteten Kompost um den Wurzelbereich verteilen.
Schnitt
Die Zaubernuss braucht keinen regelmäßigen Rückschnitt und wächst am schönsten in ihrer natürlichen, ausladenden Form. Schneide nach der Blüte im Frühjahr nur, was nötig ist: abgestorbene, kranke oder sich kreuzende Äste. Ein zu starker Rückschnitt kostet dich oft die Blüte im nächsten Winter, also lieber zurückhaltend auslichten.
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