Prunus serrulata
Japanische Zierkirsche
Volksnamen: Zierkirsche, Blütenkirsche
Foto: Myrabella · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Japanische Zierkirsche, botanisch Prunus serrulata, ist der Star im Frühlingsgarten: Mitte bis Ende April KW 16 bis 17 hüllt sie sich in gefüllte, rosa Blüten, oft noch bevor die Blätter richtig austreiben. Als kleiner Zierbaum oder Großstrauch erreicht sie je nach Sorte 3 bis 6 m Höhe und passt auch in kleinere Kleingärten. Sorten wie *Kanzan* zeigen besonders üppig gefüllte Blüten, während *Amanogawa* schlank und säulenförmig wächst. Nach der Blüte trägt sie dekorativ gefärbtes Laub im Herbst, das dem Garten ein zweites Highlight schenkt. Früchte bilden sich bei den gefüllt blühenden Sorten kaum oder gar nicht, da sie vor allem als Zierde gezüchtet wurden. Wie alle Prunus-Arten enthalten Blätter, Rinde und die Kerne eventueller Früchte giftige Verbindungen (cyanogene Glykoside); rohe Pflanzenteile gehören nicht in den Mund, gerade in Gärten mit Kindern ist ein wachsames Auge sinnvoll.
Pflegehinweise
Die Zierkirsche mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigem, humosem Boden; Staunässe verträgt sie schlecht. Gieße junge Bäume in den ersten zwei Standjahren regelmäßig, besonders in Trockenperioden von Mai bis September. Ein Rückschnitt ist selten nötig; wenn doch, dann direkt nach der Blüte im Mai, damit die Wunden gut verheilen und die Blütenknospen fürs nächste Jahr nicht verloren gehen. Eine Mulchschicht im Wurzelbereich hält Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Konkurrenzpflanzen. Bei starkem Gummifluss an der Rinde lohnt sich ein Blick auf den Standort: zu nasse oder verdichtete Böden begünstigen das Problem.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, lehmig, nährstoffreich, feucht
Die Japanische Zierkirsche mag einen tiefgründigen, lockeren Boden, der Feuchtigkeit hält, aber keine Staunässe zulässt. Lehmig-sandige Mischungen mit gutem Nährstoffangebot eignen sich am besten. Kalkhaltige bis leicht saure Böden verträgt sie gut, extrem saure oder sehr schwere Böden meidet sie. Eine Mulchschicht über der Wurzelscheibe hält den Boden gleichmäßig feucht.
Düngung
Mittelzehrer
Im zeitigen Frühjahr freut sich die Zierkirsche über eine Gabe reifen Komposts, flach in die Erde eingearbeitet. Eine Mulchdecke aus Laub oder Rindenhumus liefert über die Saison zusätzliche Nährstoffe und schützt die Wurzeln. Auf zusätzliche Düngung im Sommer und Herbst kannst du verzichten, damit das Holz rechtzeitig ausreift.
Schnitt
Schneide die Zierkirsche nur bei Bedarf und direkt nach der Blüte im Sommer, damit die Wunden in der Wachstumsphase gut verheilen. Entferne abgestorbene, kranke oder sich kreuzende Äste großzügig, kleinere Korrekturen reichen meist aus. Ein Schnitt im Winter oder zeitigen Frühjahr birgt ein höheres Risiko für Pilzinfektionen und sollte vermieden werden.
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