Juniperus communis
Wacholder
Common names: Gewöhnlicher Wacholder, Kranewitt, Machandel
Photo: Rasbak at Dutch Wikipedia · CC BY-SA 3.0 · Source
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Description
Der Wacholder (Juniperus communis) ist eines der wenigen heimischen Nadelgehölze und wächst von Natur aus auf mageren Heiden, Trockenrasen und lichten Kiefernwäldern. Er bildet je nach Standort einen schlanken, säulenförmigen Strauch oder ein breites, niedriges Polster, oft mit deutlichem Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Pflanzen. Aus den unscheinbaren Blüten im Frühjahr entwickeln sich die bekannten blauschwarzen Beerenzapfen, die erst im zweiten oder dritten Jahr reifen und als Gewürz für Wild, Sauerkraut und Schmorgerichte geschätzt werden. Beachte, dass der Wacholder als schwach giftig gilt: Unreife Beerenzapfen sind giftig, und größere Mengen können Schleimhäute und Nieren reizen. In der Schwangerschaft und bei Nierenproblemen solltest du auf die Beerenzapfen verzichten. In der Naturheilkunde wird der Wacholder traditionell verwendet, dazu gehört fachkundiger Rat, wenn du ihn über die Küche hinaus nutzen möchtest. Für Insekten und Vögel bietet er über das ganze Jahr Deckung und im Winter eine wichtige Nahrungsquelle.
Care instructions
Wähle einen möglichst sonnigen, warmen Platz mit magerem, gut durchlässigem Boden; auf schwerem, staunassem Substrat mische reichlich Sand oder Kies unter. Wacholder wächst sehr langsam und braucht in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung im Sommer gelegentlich Wasser, danach kommt er mit Trockenheit gut zurecht. Verzichte auf Düngung, denn ein nährstoffarmer Standort entspricht seiner natürlichen Heimat und hält den Wuchs kompakt. Schneide nur bei Bedarf in Form, am besten im Spätwinter, denn altes Holz treibt kaum wieder aus. Pflanze eine männliche und eine weibliche Pflanze zusammen, wenn du im Herbst eigene Beerenzapfen ernten möchtest.
Soil & site
Soil pH
Soil type
well-drained, sandy, lean, dry
Feeding
Light feeder
Pruning
Notes from real gardens
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