Sorten
Sorten von Brombeere
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Brombeere mit ihren Eigenheiten.
- ‚Chester Thornless‘Chester Thornless ist eine dornenlose Spätbrombeere mit kräftigem, halbrankendem Wuchs und besonders hoher Frosthärte der Blütenknospen. Dadurch trägt sie auch nach kühlen Frühjahren noch zuverlässig. Die festen, großen Früchte reifen erst im September und über mehrere Wochen, also eine gute Wahl, wenn du die Brombeersaison verlängern willst. Als Selbstbefruchterin liefert schon ein Strauch reichlich, am besten an einem warmen, sonnigen Platz für volle Reife.
- ‚Loch Ness‘Loch Ness ist eine dornenlose, halbaufrechte Brombeere und einer der zuverlässigsten Allrounder für den Hausgarten. Die kräftigen, selbsttragenden Ruten lassen sich leicht am Spalier führen und tragen vom Spätsommer an reichlich große, glänzende Früchte. Sie ist robust, winterhart und kommt als Selbstbefruchterin ohne Partner aus. Damit ist sie eine gute erste Brombeere, wenn du wenig Aufwand und sichere Ernte willst.
- ‚Navaho‘Navaho ist eine dornenlose Tafelbrombeere mit aufrechtem, kompaktem Wuchs, der sich gut auch in kleineren Gärten bändigen lässt. Die Triebe stehen straff und brauchen weniger Spaliergerüst als rankende Sorten. Ab Hochsommer trägt sie über mehrere Wochen feste, glänzende Früchte mit ausgesprochen hohem Zuckergehalt. Als Selbstbefruchterin liefert schon ein einzelner Strauch eine reiche, gut transportfähige Ernte.
- ‚Theodor Reimers‘Theodor Reimers ist eine alte, bewährte Brombeere, die seit über hundert Jahren in deutschen Gärten steht. Sie wächst stark und stachelig, rankt weit und braucht ein solides Spalier sowie konsequenten Rückschnitt. Dafür ist sie ausgesprochen winterhart, anspruchslos und reich tragend bis in raue Lagen. Die Früchte reifen im Spätsommer und sind als Selbstbefruchterin nicht auf einen Partner angewiesen.
- ‚Thornless Evergreen‘Thornless Evergreen ist eine dornenlose, sehr robuste Brombeere für den großen Ertrag im Spätsommer. Sie wächst kräftig und rankt weit, weshalb du ihr ein stabiles Spalier und etwas Schnittdisziplin gönnen solltest. Das tief eingeschnittene Laub bleibt in milden Lagen lange grün, daher der Name. Die festen, mittelgroßen Früchte reifen ab August reich und gleichmäßig und sind als Selbstbefruchterin auf keinen zweiten Strauch angewiesen.
- ‚Wilsons Frühe‘Wilsons Frühe ist eine der ältesten Gartenbrombeeren und vor allem für ihre frühe Reife geschätzt: Schon ab Mitte/Ende Juli kannst du die ersten Früchte ernten, deutlich vor den meisten anderen Sorten. Sie trägt Stacheln und wächst mäßig stark mit aufrechten Ruten, die sich gut führen lassen. Die Beeren sind mittelgroß, fest und reifen relativ konzentriert. Als Selbstbefruchterin braucht sie keinen zweiten Strauch.
