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Miscanthus sinensis

Chinaschilf

Volksnamen: Chinagras, Elefantengras

Chinaschilf

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Chinaschilf, botanisch Miscanthus sinensis, ist ein hoch aufragendes, horstig wachsendes Ziergras, das im Spätsommer und Herbst seine namensgebenden, seidig glänzenden Blütenwedel entfaltet. Je nach Sorte wird es 1,5 bis 2,5 Meter hoch und bildet dichte, überhängende Horste aus schmalen, oft silbrig gestreiften Blättern. Im Winter bleibt die vertrocknete Halmstruktur stehen und trägt Raureif und Schnee auf eindrucksvolle Weise, weshalb viele Gärtner erst im Frühjahr zurückschneiden. Besonders beliebt sind Sorten wie ‚Kleine Fontäne' für kleinere Beete oder ‚Gracillimus' mit sehr schmalen, fein gefiederten Blättern. Die Pflanze ist bienenfreundlich, robust und pflegeleicht, sobald sie einmal eingewurzelt ist.

Pflegehinweise

Schneide das Chinaschilf erst im zeitigen Frühjahr zurück, kurz bevor der neue Austrieb kommt, meist Ende Februar bis Mitte März, KW 8 bis 11. Lass die Halme über den Winter stehen: Sie geben Struktur im Garten und Rückzugsraum für Insekten. Der Horst mag einen sonnigen Platz und verträgt Trockenheit gut, sobald er eingewurzelt ist; in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung regelmäßig wässern. Alle drei bis fünf Jahre kannst du den Wurzelballen im Frühjahr teilen, wenn die Mitte des Horstes ausdünnt. Ein magerer bis mäßig nährstoffreicher Boden reicht völlig; zu viel Dünger macht die Halme instabil und sie kippen leichter um.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

durchlässig, nährstoffreich, feucht, lehmig

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Chinaschilf mag einen tiefgründigen, nährstoffreichen Boden mit guter Durchlässigkeit, denn Staunässe im Winter mag die Pflanze gar nicht. Ideal ist ein Standort, der im Sommer gleichmäßig feucht bleibt, ohne zu vernässen. Lehmige bis sandig-lehmige Böden mit ordentlich Humusanteil bringen das kräftigste Wachstum. An mageren, sehr trockenen Standorten bleibt der Horst deutlich kleiner.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Mär, Mai

Eine Gabe reifer Komposterde im zeitigen Frühjahr, sobald der neue Austrieb sichtbar wird, reicht für die ganze Saison meist schon aus. Wer mag, mulcht zusätzlich mit Grasschnitt oder Laubkompost, das hält den Boden feucht und liefert nebenbei Nährstoffe nach. Eine zweite, leichte Kompostgabe Mitte Mai unterstützt den kräftigen Austrieb der großen Horste. Mehr braucht Chinaschilf normalerweise nicht, zu viel Stickstoff macht die Halme eher instabil.

Überwinterung

Chinaschilf ist winterhart und übersteht unsere Winter problemlos im Freien. Wichtig ist, die vertrockneten Halme über den Winter stehen zu lassen, sie schützen die Basis vor Frost und Nässe und sehen zudem mit Raureif wunderschön aus. Erst im zeitigen Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb etwa Ende Februar bis März, schneidest du den ganzen Horst bodennah zurück. Bei jungen Pflanzen oder besonders strengem Frost hilft eine lockere Mulchschicht aus Laub an der Basis zusätzlich.

Vermehrung

Methoden

  • Teilung

Die zuverlässigste Methode ist die Teilung im zeitigen Frühjahr, sobald die ersten Triebspitzen sichtbar werden. Grabe dazu den ganzen Horst aus und teile ihn mit einem scharfen Spaten in mehrere kräftige Teilstücke mit eigenen Wurzeln. Die Teilstücke pflanzt du gleich wieder ein und hältst sie in den ersten Wochen gleichmäßig feucht, bis sie gut angewachsen sind. Ältere, sehr große Horste lassen sich so auch gleich verjüngen, denn die Mitte verkahlt mit den Jahren gerne.

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