Jasminum officinale
Echter Jasmin
Volksnamen: Gewöhnlicher Jasmin, Duftjasmin
Foto: Dinesh Valke from Thane, India · CC BY-SA 2.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Echte Jasmin (Jasminum officinale) ist ein sommergrüner, kletternder Halbstrauch, der mit seinen weißen, stark duftenden Blüten von Juni bis September für ein besonderes Gartenerlebnis sorgt. An einer Rankhilfe oder einem Spalier erklimmt er mühelos zwei bis vier Meter und eignet sich damit hervorragend für sonnige Sitzplätze, Pergolen und Hauswände. Die gefiederten, dunkelgrünen Blätter bilden das ganze Jahr über eine attraktive Kulisse für die sternförmigen Blüten. Ursprünglich stammt die Art aus dem Kaukasus und Vorderasien, weshalb sie hierzulande einen geschützten, warmen Standort mit leichtem Winterschutz zu schätzen weiß. Bienen und andere Insekten besuchen die duftenden Blüten gerne, was den Jasmin auch ökologisch wertvoll macht.
Pflegehinweise
Pflanze den Echten Jasmin an einen geschützten, warmen Standort in voller Sonne bis Halbschatten, am besten vor einer Südwand mit Rankhilfe. Gieße regelmäßig und durchdringend, halte den Wurzelbereich aber staunässefrei, eine Mulchschicht hilft im Sommer gegen Austrocknung. Schneide nach der Blüte zu lang gewordene Triebe zurück, so bleibt die Pflanze kompakt und blüht im nächsten Jahr wieder reich. In rauen Lagen brauchst du ab Oktober einen Winterschutz aus Vlies oder Reisig um die Basis, junge Pflanzen im Kübel überwinterst du am besten frostfrei und hell. Dünge während der Wachstumsphase von Mai bis August alle paar Wochen mit einem organischen Blühpflanzendünger.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, humos, nährstoffreich, lehmig
Echter Jasmin mag lockere, humose Erde, die Wasser gut durchlässt, aber nicht dauerhaft nass bleibt. Im Kübel sorgt eine Drainageschicht aus Kies für staunässefreie Wurzeln. Im Beet freut er sich über einen nährstoffreichen, lehmig-humosen Boden mit leicht saurem bis neutralem pH.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Apr–Jul
Von April bis Juli versorgst du deinen Jasmin am besten alle drei bis vier Wochen mit reifem Kompost oder verdünnter Brennnesseljauche. Das unterstützt die reiche Blüte, ohne die Pflanze zu überdüngen. Ab August pausierst du die Düngung, damit die Triebe vor dem Winter ausreifen können.
Schnitt
Im späten Winter bis frühen Frühjahr, etwa Ende Februar bis Mitte März · KW 8 bis 11, kürzt du zu lange oder verkahlte Triebe zurück und lichtest dichte Bereiche etwas aus. Das hält die Pflanze kompakt und fördert neue, blühfreudige Triebe. Verblühtes darfst du während der Saison jederzeit entfernen, ein starker Rückschnitt gehört aber in die Ruhephase.
Überwinterung
Echter Jasmin ist in den meisten Lagen der DACH-Region nicht zuverlässig winterhart und übersteht die kalte Jahreszeit am besten in einem hellen, kühlen Raum bei 5 bis 10 Grad, etwa im Wintergarten oder Treppenhaus. Im Kübel reduzierst du das Gießen deutlich und stellst das Düngen ganz ein. Nur an sehr milden, geschützten Standorten kann er mit dickem Winterschutz aus Vlies und Mulch draußen bleiben.
Vermehrung
Methoden
- Stecklinge
- Absenker
Am zuverlässigsten vermehrst du Echten Jasmin über halbverholzte Stecklinge, die du im Sommer schneidest und in durchlässiger Anzuchterde bewurzelst. Eine hohe Luftfeuchtigkeit unter einer Haube beschleunigt die Wurzelbildung deutlich. Alternativ eignet sich Absenker: Ein junger, biegsamer Trieb wird in die Erde gedrückt und bewurzelt dort, bevor er von der Mutterpflanze getrennt wird. Beide Methoden liefern nach wenigen Wochen bis Monaten kräftige Jungpflanzen.
Erfahrungen aus echten Gärten
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