Cyperus esculentus
Erdmandel
Volksnamen: Chufa, Erdmandelgras
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Erdmandel, botanisch Cyperus esculentus, ist ein sonnenhungriges Sauergrasgewächs aus dem Mittelmeerraum, das unterirdisch süße, nussig schmeckende Wurzelknöllchen bildet. Aus diesen Knöllchen wird in Spanien traditionell die Horchata de Chufa gewonnen. Im Beet zeigt sie schilfartige, schmale Blätter und wächst horstartig auf lockerem, sandigem Boden. Wichtig zu wissen: Die Wildform gilt in Mitteleuropa als hartnäckiges Unkraut und breitet sich über ihre Knöllchen stark aus, deshalb gehört sie unbedingt in einen Kübel oder ein mit Wurzelsperre abgetrenntes Beet. Für Kinder und Haustiere ist die Pflanze ungefährlich, nur die Ausbreitungsfreude braucht Aufmerksamkeit.
Pflegehinweise
Pflanze die Knöllchen ab Mitte Mai · KW 20 in ein sonniges, geschütztes Beet oder besser gleich in einen tiefen Kübel mit Wurzelsperre, damit sie sich nicht unkontrolliert ausbreiten. Der Boden sollte locker, sandig und durchlässig sein; schwere, staunasse Böden magst du vorher mit Sand auflockern. Halte die Erde gleichmäßig feucht, besonders in den ersten Wochen nach der Pflanzung, ohne dass Staunässe entsteht. Ab Oktober beginnst du mit der Ernte, sobald das Laub gelb wird, und gräbst die Knöllchen vorsichtig mit der Grabegabel aus, am besten vollständig, damit im nächsten Jahr keine ungewollten Ausläufer aufgehen. Reste im Boden kontrollierst du im Folgejahr konsequent, sonst wandert die Erdmandel weiter durchs Beet.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, feucht, nährstoffreich
Erdmandel mag lockeren, sandigen bis sandig-lehmigen Boden, der Wasser durchlässt statt es zu stauen. Am liebsten hat sie es gleichmäßig feucht, denn die kleinen Knöllchen bilden sich nur, wenn der Boden nie ganz austrocknet. Schwere, verdichtete Böden bremsen das Wachstum der Ausläufer, deshalb lohnt sich vor der Pflanzung ein tiefes Lockern.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mai–Jul
Reifer Kompost vor der Pflanzung im Frühjahr eingearbeitet reicht Erdmandel meist für die ganze Saison. Wächst der Bestand eher schwach, hilft eine Gabe verdünnter Brennnesseljauche in der Wachstumsphase von Mai bis Juli. Auf zu viel Stickstoff verzichtest du besser, sonst wächst vor allem das Kraut statt der Knöllchen.
Überwinterung
In unseren Breiten übersteht Erdmandel den Winter im Freiland nicht zuverlässig, die Knöllchen werden deshalb im Herbst komplett geerntet. Ein Teil der Ernte lagerst du trocken und kühl bis zum Frühjahr, so hast du gleich das Pflanzgut für die nächste Saison. In milden, geschützten Lagen kann ein Teil der Knöllchen im Boden überdauern und im Frühjahr neu austreiben.
Vermehrung
Methoden
- Kindel
Erdmandel vermehrst du über die kleinen Knöllchen, die sich unterirdisch an den Wurzeln bilden. Ab Mitte Mai · KW 20, wenn keine Fröste mehr drohen, steckst du die Knöllchen etwa 3 bis 5 cm tief in lockeren Boden. Halte den Boden bis zum Austrieb gleichmäßig feucht, dann zeigen sich nach wenigen Wochen die ersten grasähnlichen Triebe. Aus der Herbsternte wählst du kräftige, pralle Knöllchen für die nächste Pflanzung aus.
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