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Stipa tenuissima

Federgras

Volksnamen: Haargras

Federgras

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Federgras, botanisch Stipa tenuissima, ist ein feines Ziergras mit haardünnen, silbrig grünen Halmen, die bei jedem Windstoß sanft wogen. Von Juni bis August bildet es zarte, seidig schimmernde Blütenrispen, die im Spätsommer strohblond ausreifen und den Garten bis in den Winter hinein tragen. Die horstig wachsende Staude bleibt kompakt und passt sowohl in Steingärten als auch in lockere Staudenbeete und Kübel. Sie ist wintergrün und behält auch in der kalten Jahreszeit einen Großteil ihrer Struktur.

Pflegehinweise

Federgras braucht einen vollsonnigen, warmen Standort und einen durchlässigen, eher mageren Boden; auf schweren, staunassen Böden fühlt es sich nicht wohl. Gieße nur in längeren Trockenphasen und sparsam, denn zu viel Nässe schadet den feinen Wurzeln mehr als Trockenheit. Schneide die vertrockneten Halme im zeitigen Frühjahr, etwa Ende Februar bis Anfang März KW 8 bis 10, bodennah zurück, damit der neue Austrieb Platz bekommt. Auf schweren Böden hilft eine Handvoll Sand oder Kies in die Pflanzgrube, um Staunässe vorzubeugen. Teile ältere Horste alle paar Jahre im Frühjahr, wenn die Mitte verkahlt.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.88.0

Bodenart

durchlässig, sandig, mager, trocken

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Federgras mag es karg und durchlässig, am liebsten in sandigem bis kiesigem Boden ohne Staunässe. Schwere, lehmige oder dauerhaft feuchte Böden lässt du besser für andere Pflanzen, hier faulen die Wurzeln schnell. Ein magerer Standort mit wenig Nährstoffen hält die Horste kompakt und standfest, statt sie ins Kraut schießen zu lassen.

Düngung

Schwachzehrer

Federgras braucht praktisch keine Düngung, zu viele Nährstoffe machen die Halme weich und knickanfällig. Eine dünne Schicht reifer Kompost im Frühjahr reicht völlig aus, wenn der Boden ohnehin schon mager ist. Verzichte lieber ganz auf Dünger, als das Gras zu üppig wachsen zu lassen.

Überwinterung

Federgras ist winterhart, mag aber nasse Kälte gar nicht. Schneide die Horste im Herbst nicht zurück, das alte Laub schützt das Herz der Pflanze vor Feuchtigkeit und Frost. Auf schweren Böden hilft eine Handvoll Kies um den Wurzelbereich, damit im Winter kein Wasser stehen bleibt.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Teilung

Am einfachsten teilst du etablierte Horste im Frühjahr, sobald neuer Austrieb sichtbar wird. Grabe den Wurzelballen vorsichtig aus und trenne ihn mit einem scharfen Spaten in kräftige Teilstücke, jedes braucht genug Wurzeln zum Anwachsen. Aussaat ist ebenfalls möglich, dauert aber länger bis zu einer ansehnlichen Horstgröße. Setze frisch geteilte Pflanzen gleich wieder ein und halte sie die ersten Wochen mäßig feucht, bis sie neu einwurzeln.

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