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Fargesia murielae

Gartenbambus

Volksnamen: Schirmbambus, Vorhangbambus

Gartenbambus

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Gartenbambus wächst horstig und bildet dichte Büschel, ohne unterirdische Ausläufer zu treiben. Damit bleibt er im Kleingarten und Heimgarten problemlos an seinem Platz und verlangt keine Rhizomsperre. Die schlanken, leicht überhängenden Halme mit dem feinen, immergrünen Laub eignen sich hervorragend als blickdichter Sichtschutz oder als solitäre Struktur im Beet. Botanisch heißt die Art Fargesia murielae; im Garten sprechen die meisten einfach vom Gartenbambus. Sorten wie ‚Jumbo' wachsen besonders kompakt und eignen sich gut für Kübel auf Terrasse oder Balkon.

Pflegehinweise

Gartenbambus mag einen halbschattigen Standort, praller Sonne mit trockenem Wind setzt er dünnes, eingerolltes Laub entgegen. Der Boden sollte humos und gleichmäßig feucht sein, Staunässe verträgt er dagegen nicht gut. Gieße besonders im ersten Standjahr regelmäßig, vor allem im Winter an frostfreien Tagen, da immergrüne Blätter auch bei kalten Temperaturen Wasser verdunsten. Ein Rückschnitt ist selten nötig, entferne im Frühjahr um KW 12 bis 14 nur trockene oder braune Halme direkt am Boden. Im Kübel freut sich der Gartenbambus über eine winterliche Vliesumhüllung für die Wurzeln, da Töpfe schneller durchfrieren als das freie Beet.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–78.0

Bodenart

durchlässig, humos, feucht, nährstoffreich

LichtHalbschatten
Sonnenstundenmind. 4 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Gartenbambus mag es locker und durchlässig, dabei aber gleichmäßig feucht, denn Staunässe verträgt er genauso wenig wie Austrocknung. Ein humoser, nährstoffreicher Boden mit etwas Lehmanteil hält die Feuchtigkeit gut und versorgt die feinen Wurzeln zuverlässig. Der pH-Bereich darf leicht sauer bis neutral liegen, pH 5,5 bis 7,0 passt gut. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus schützt den Wurzelbereich zusätzlich vor dem Austrocknen.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Apr–Jul

Von April bis Juli freut sich dein Bambus über regelmäßige Gaben von reifem Kompost oder Hornspänen, die den Nährstoffbedarf während der Haupttriebzeit decken. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rasenschnitt setzt beim Verrotten zusätzlich Nährstoffe frei und hält gleichzeitig die Feuchtigkeit im Boden. Ab August verzichtest du besser auf weitere Düngung, damit die neuen Halme rechtzeitig verholzen und winterhart werden. Eine leichte Kompostgabe im Frühjahr reicht für ausgewachsene Pflanzen meist völlig aus.

Überwinterung

Fargesia murielae ist gut winterhart und übersteht Frost bis weit unter minus 15 Grad ohne Probleme. Bei Kübelhaltung schützt du die Wurzeln mit Vlies oder Jute um den Topf, denn dort friert der Boden schneller durch als im Beet. Wichtig ist ausreichend Wasser auch im Winter an frostfreien Tagen, da die immergrünen Blätter über die Wurzeln weiter Feuchtigkeit verbrauchen. Bei starkem Dauerfrost mit Sonne können die Blätter sich einrollen, das ist eine normale Schutzreaktion und kein Grund zur Sorge.

Vermehrung

Methoden

  • Teilung

Die zuverlässigste Methode ist die Teilung im Frühjahr kurz vor dem Neuaustrieb, am besten Mitte April bis Anfang Mai · KW 16 bis 18. Du gräbst einen kräftigen Horst aus und trennst mit einem scharfen Spaten ein Stück mit mehreren Halmen und intaktem Wurzelballen ab. Das Teilstück pflanzt du sofort in feuchte, humose Erde und hältst es die ersten Wochen gleichmäßig feucht, bis es gut angewachsen ist. Aus Samen zieht man Gartenbambus in der Praxis kaum, da die Blüte selten ist und die Nachzucht sehr lange dauert.

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