Ceratophyllum demersum
Hornblatt
Volksnamen: Raues Hornblatt, Wasserhengst
Foto: Javier martin · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Das Hornblatt ist eine wurzellose Unterwasserpflanze, die mit ihren feinen, quirlstaendigen Blaettern frei im Wasser schwebt und sich lose zwischen anderen Pflanzen verteilt. Es zaehlt zu den wichtigsten Sauerstoffspendern im Gartenteich und ist ein starker Konkurrent fuer Algen, weil es ihnen Naehrstoffe und Licht streitig macht. Die winzigen, unscheinbaren Blueten erscheinen unter Wasser und spielen im Gartenteich kaum eine Rolle, die Pflanze wird ausschliesslich wegen ihrer Funktion als Wasserpflanze geschaetzt. Im Winter sinkt sie zu Knospen zusammen auf den Teichgrund ab und ueberdauert dort die kalte Jahreszeit.
Pflegehinweise
Setz Hornblatt einfach lose ins Wasser, es wurzelt nicht und treibt frei zwischen anderen Pflanzen. Am wohlsten fuehlt es sich in Tiefen von 30 bis 100 cm, an einem hellen bis halbschattigen Platz im Teich. Schneide zu dichte Triebe im Sommer zurueck, damit genug Licht bis zum Teichgrund kommt. Im Herbst sinkt die Pflanze von selbst ab und ueberwintert am Grund, du musst sie also nicht herausnehmen. Entferne im Fruehjahr nur die verbraeunten Teile, der Rest treibt zuverlaessig wieder aus.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, lehmig, tonig
Das Hornblatt wurzelt nicht im klassischen Sinne, sondern schwebt frei im Wasser und nimmt Nährstoffe direkt über die Sprossoberfläche auf. Wichtig ist deshalb ein nährstoffreiches, leicht alkalisches bis neutrales Gewässer statt eines Bodens im herkömmlichen Sinne. Ein feiner, lehmiger bis toniger Bodengrund am Teichgrund unterstützt die wenigen Rhizoide, die zur Verankerung dienen. In sehr weichem, nährstoffarmem Wasser wächst die Pflanze deutlich schwächer.
Düngung
Mittelzehrer
Als Unterwasserpflanze braucht das Hornblatt keine klassische Düngung, sondern lebt von den im Teichwasser gelösten Nährstoffen. Zu viele Nährstoffe im Wasser, etwa durch Fischbesatz oder Laubeintrag, fördern eher unerwünschte Algen als das Hornblatt selbst. Ein ausgewogenes Teich-Ökosystem mit Kompost am Ufer und wenig zusätzlichem Nährstoffeintrag reicht völlig aus. Verzichte auf jede Form von Düngerzugabe direkt ins Wasser.
Überwinterung
Das Hornblatt übersteht den Winter meist als ganze Pflanze am Teichgrund, wo es bei Frost in eine Ruhephase fällt. In flachen Teichen, die bis zum Grund durchfrieren können, bildet die Pflanze im Herbst dichte Winterknospen (Turionen), die absinken und im Frühjahr neu austreiben. Eine Teichtiefe von mindestens 80 cm im Winterbereich schützt die Bestände zuverlässig. Zusätzlicher Schutz ist in den meisten Gärten der DACH-Region nicht nötig.
Vermehrung
Methoden
- Stecklinge
- Teilung
Am einfachsten vermehrst du das Hornblatt über Stecklinge: Ein abgebrochenes Sprossstück treibt im Wasser von selbst neue Triebe und Rhizoide. Setze die Triebspitzen einfach frei schwimmend oder leicht fixiert ins Teichwasser, mehr Aufwand braucht es nicht. Größere Bestände lassen sich zudem durch Teilung dichter Sprossbüschel vermehren, die du anschließend an anderer Stelle im Teich verteilst. Im Frühjahr wachsen frisch gesetzte Triebe innerhalb weniger Wochen zu neuen, dichten Pflanzenpolstern heran.
Erfahrungen aus echten Gärten
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