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Vinca minor

Immergrün

Volksnamen: Kleines Immergrün, Singrün

Immergrün

Foto: AnRo0002 · CC0 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Das Kleine Immergrün, botanisch Vinca minor, ist ein niedriger, immergrüner Bodendecker für schattige bis halbschattige Lagen unter Bäumen und Sträuchern. Von April KW 14 bis in den Mai KW 20 hinein zeigt es zahlreiche blaue, sternförmig geöffnete Blüten über glänzend dunkelgrünem Laub. Die Triebe wurzeln beim Bodenkontakt und bilden so mit der Zeit einen dichten, geschlossenen Teppich, der auch unter schwierigen Wurzelkonkurrenz-Bedingungen wächst. Alle Pflanzenteile sind leicht giftig, besonders für Kinder und Haustiere ist Vorsicht beim Verzehr geboten. Wer Kinder oder Hunde im Garten hat, pflanzt Immergrün am besten außerhalb ihrer Reichweite oder klärt früh über die Giftigkeit auf.

Pflegehinweise

Immergrün braucht in der Anwachsphase regelmäßige Wassergaben, danach kommt es auch mit trockeneren Phasen gut zurecht. Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr, etwa Ende Februar KW 8 bis Mitte März KW 11, hält den Bodendecker kompakt und regt neuen Austrieb an. Da die Pflanze im Boden wandert, lohnt sich ein Blick auf die Ausbreitung, damit sie nicht in Nachbarbeete zieht. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft der Bodenfeuchte und unterdrückt Beikräuter zusätzlich. Beim Umgang mit Schnittgut Handschuhe tragen, da der Pflanzensaft die Haut reizen kann.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

durchlässig, humos, trocken

LichtSchatten
Sonnenstundenmind. 3 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Immergrün mag lockeren, humosen Boden, der Wasser gut durchlässt. Auf schwerem, staunassem Lehm fühlt es sich weniger wohl, auch wenn es sich als robuster Bodendecker durchsetzt. Beim pH-Wert ist es unkompliziert und kommt mit leicht saurem bis leicht kalkhaltigem Boden gut zurecht; nur stark saure Standorte behagen ihm weniger.

Düngung

Schwachzehrer

Immergrün braucht als genügsamer Bodendecker praktisch keine Düngung. Eine dünne Schicht Laubkompost im Frühjahr reicht als Versorgung völlig aus. In nährstoffreichen Gartenböden kannst du sogar ganz darauf verzichten, ohne dass die Pflanze an Fülle verliert.

Überwinterung

Immergrün ist wie der Name sagt winterhart und behält sein Laub das ganze Jahr über. Es braucht keinen besonderen Winterschutz und kommt auch mit strengem Frost gut zurecht. Nur an sehr exponierten, windigen Standorten im ersten Winter nach der Pflanzung freut es sich über eine lockere Mulchschicht.

Vermehrung

Methoden

  • Teilung
  • Stecklinge
  • Absenker

Am einfachsten vermehrst du Immergrün über Teilung etablierter Horste im Frühjahr oder Herbst. Die kriechenden Triebe bewurzeln sich dort, wo sie den Boden berühren, von selbst, sodass du bewurzelte Abschnitte einfach abtrennen und versetzen kannst. Auch Stecklinge von etwa 10 bis 15 cm Länge wachsen zuverlässig an, wenn du sie in humose Erde steckst und gleichmäßig feucht hältst. Geduld lohnt sich, nach ein bis zwei Jahren hat sich ein dichter, geschlossener Teppich gebildet.

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