Sorten
Sorten von Indianerbanane
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Indianerbanane mit ihren Eigenheiten.
- ‚Prima 1216‘Die Indianerbanane *Prima 1216* ist eine selbstfruchtbare Sorte der Art Asimina triloba, die als italienische Selektion ausgelesen wurde. Sie trägt schon in vergleichsweise jungen Jahren und dient auch anderen Indianerbananen als Bestäuber. Die Früchte reifen von Mitte September bis Anfang Oktober, sind rundlich und etwa 7 bis 12 cm groß. Beim Reifen wird die grüne Schale weich und das Fruchtfleisch cremig, süß und goldgelb. Der Baum bleibt mit rund 5 bis 6 m Höhe überschaubar und färbt sich im Herbst gelb. Für den DACH-Garten eignet sich die Sorte an geschützten, warmen Standorten mit ausreichend Winterschutz in der Jugendphase.
- ‚Sunflower‘Die Indianerbanane *Asimina triloba* ist ein winterharter, kleiner Baum aus dem östlichen Nordamerika mit großen, cremig-süßen Früchten. Sie bevorzugt einen geschützten, halbschattigen bis sonnigen Standort mit humusreichem, feuchtem Boden und verträgt Fröste bis etwa minus 25 Grad. Die Sorte *Sunflower* zählt zu den wenigen selbstfruchtbaren Indianerbananen, sodass bereits eine einzelne Pflanze zuverlässig Früchte tragen kann. Steht eine zweite, genetisch unterschiedliche Pflanze in der Nähe, fällt der Ertrag noch höher aus. *Sunflower* ist bekannt für große Früchte, hohe Fruchtbarkeit und eine späte Reife etwa im Oktober.
- ‚Wells‘*Wells* ist eine Sorte der Indianerbanane, eines in Nordamerika beheimateten Kleinbaums, der auch in geschützten Lagen im DACH-Raum zunehmend angebaut wird. Die Früchte reifen im Spätsommer bis Frühherbst und überzeugen durch cremiges, süßes Fruchtfleisch. Für den Hausgarten eignet sich die Sorte an einem warmen, windgeschützten Standort mit ausreichend Platz für den mittelstarken Wuchs. Da die Indianerbanane nicht selbstfruchtbar ist, brauchst du eine zweite Sorte in der Nähe für einen guten Fruchtansatz.
